Vergrößerte und verfärbte Hühnerleber (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 25.01.2018, 10:55 (vor 456 Tagen) @ H. Lamarr

Ein hobbymässiger Hühnerzüchter beobachtete, dass seine Hennen schon am 16. Tag das Nest verliessen, statt ihre befruchteten Eier normal 21 Tage lang zu bebrüten.

Kein hobbymässiger Hühnerzüchter sondern das "Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Landtechnik und Tierhaltung" berichtete 2006 über das Vorhaben "Entwicklung und Untersuchung eines verbesserten elektronischen Schlupflochs mit neuer Transponder-Technologie für die Gruppenhaltung von Legehennen".

Ziel dieses Vorhabens war es, Systeme für die Erfassung von Verhaltensparametern bei Legehennen in Gruppenhaltungssystemen zu entwickeln und zu erproben. Die zu entwickelnden Systeme sollten auf einer neuen Transponder-Technologie basieren, wozu zunächst ein geeigneter Frequenzbereich (13,56 MHz oder 866 MHz) und geeignete Hardware ermittelt bzw. getestet werden sollten. Weiterhin sollte die Frage der Befestigung der Transponder (TP) an den Legehennen sowie die weiteren Rahmenbedingungen wie z.B. die Laufgeschwindigkeit von Legehennen oder notwendige Abschirmungsmaßnahmen im Legestall ermittelt werden. Anschließend sollte auf dieser Grundlage ein breites elektronisches Schlupfloch (BESL) für die Erfassung des Auslaufverhaltens und ein System für die Erfassung des Legeverhaltens im Gruppennest (Hochfrequenz-Gruppennest, HFGN) konstruiert und im Labor getestet werden. Danach sollten Feldversuche mit Kleingruppen zur Optimierung der Systeme durchgeführt werden, um schließlich beide Systeme in einem Feldtest mit zwei größeren Herden einzusetzen. Im Rahmen dieser größeren Feldtests sollte eine Validierung beider Systeme durchgeführt werden. Die HF-Sendeantennen befanden sich unmittelbar über oder unter dem Nest.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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