Die Meerschweinchen sind Zeuge (Allgemein)

spatenpauli @, München, Sonntag, 30. Oktober 2016, 12:57 (vor 385 Tagen) @ spatenpauli

Im Folgenden möchten wir unsere Erfahrungen mit einem Mobilfunksender schildern, der in 100 m vor unserem Haus steht. Wir waren eine gesunde Familie mit einem im Jahr 2000 fünfjährigen Sohn. Mein Mann arbeitete als freiberuflicher Biologe und Autor in seinem Büro im Dachgeschoß unseres Hauses. Ich habe meinen Arbeitsplatz in einem Raum im Keller des Hauses. Das Zimmer unseres Sohnes liegt auf der Westseite des Hauses. Wir besitzen kein schnurloses Telefon und auch kein Gerät mit WLAN-Technik und telefonieren nicht mit Handy.
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Dann begann sich im Frühjahr 2001 bei meinem Mann, Jahrgang 1950, im rechten Knie ohne erkennbare Ursache eine Gelenkentzündung zu manifestieren. Parallel dazu entwickelte sich Schuppenflechte, Tinnitus und Lymphknotenschwellungen am Hals und in den Leisten. Nur Punktierung und Cortisonspritzen brachten vorübergehende Linderung für die Kniegelenke. Im Winter 2002 kam bei meinem Mann es zu einer Entzündung des linken Fußgelenks, eines Ellbogens und der Schulter. Kein Arzt konnte helfen. Im Sommer letzten Jahres 2004 war die Beinmuskulatur so schwach geworden, dass er nur noch mit Stützen gehen konnte. Obwohl mein Mann Jahre davor gesunde Zähne hatte, entzündeten sich im Jahr 2001 nacheinander zwei Backenzähne so dass eine Wurzelbehandlung nötig war da die Zähne abgestorben waren.
Er war durch eine neu erworbene Nahrungsmittelunverträglichkeit auf unter 50 kg abgemagert. Schon ein Weg von 100 Metern war fast unmöglich zu bewältigen. Besonders das Treppensteigen machte riesige Probleme. Für Ausflüge liehen wir uns manchmal sogar einen Rollstuhl aus.
Auch hatte ich (Jahrgang 1953) 2001 einen Hörsturz und im Winter 2004 eine heftige Augenentzündung. Unser 10-jähriger Sohn ist zwar soweit gesund und ein guter Schüler, aber er wächst extrem langsam, ist inzwischen der Kleinste der Klasse.
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Selbst die Meerschweinchen unseres Sohnes hatten in den letzten Jahren fast ständig Augenentzündungen.

Quelle: http://www.initiative.cc/Artikel/2006_05_04_Mobilfunk%20Fallbeispiel.htm
Jahr: 2006
Erzählerin: Ingrid von Brandt
Kommentar: Eigenen Angaben zufolge zogen die v. Brandts im November 2005 von Icking fort ins 30 Autominuten entfernte Bendedikbeuern. 2009 ergab eine Messung der BNetzA in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Wohnhauses der Familie Brandt eine Grenzwertausschöpfung (durch Mobilfunk) von 1,47 Prozent. Der von der Erzählerin beschriebene Standort befindet sich 120 Meter östlich des Wohnhauses.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
EHS-Geschichte, Icking


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