Bei geschlossener Wolkendecke besonders belastend (Allgemein)

spatenpauli @, München, Dienstag, 25. März 2014, 11:17 (vor 1302 Tagen) @ spatenpauli

Aus einem Bericht über Mietersorgen in einem Leipziger Wohnblock (Hans-Beimler-Straße) mit vielen Antennenträgern auf dem Dach.

"Direkt unterm Dach wohnt Ruth H. (85): „Ich fühle mich jeden Tag wie erschlagen, höre ständig dieses Summen, kann mir das nur durch die Antennen erklären. Obwohl mein Arzt es nicht mit Sicherheit sagen kann.“

Auffällig: Dieselben Symptome hat ein Mieter aus der 1. Etage. Auch er fühle sich ständig schlapp. Und das Ehepaar M. unter ihm leide an Schlafstörungen, genauso wie Familie S. aus der 5. Etage.

Aber liegt das wirklich an den Funk-Strahlen?

„JA!“, sagt Ramona Kumschlis (48) aus der 2. Etage. „Seitdem ich hier wohne, habe ich starke Kopfschmerzen – schon 6 Jahre! Wenn ich ein paar Tage meine Mutter besuche, fühle ich mich gleich viel besser.“

LWB-Sprecherin Samira Sachse versucht zu beruhigen: „Der Abstrahlwinkel liegt bei 2 bis 8 Grad, die Wohnungen sind damit im Kernschatten.“ Doch das bezweifelt Mieterin Kumschlis: „Gerade bei einer geschlossenen Wolkendecke habe ich das Gefühl, als würden die Strahlen erst recht aufs Haus drücken.“

Ausziehen will sie dennoch nicht, „weil ich hier alles habe, was ich brauche.“

Alles, außer Handyempfang übrigens. Der ist in manchen Wohnungen nämlich gleich null."

Quelle: Bild-Zeitung regional
Jahr: 2014
Erzähler: JÉRÔME NUSSBAUM

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
EHS-Geschichte, Symtome, Auszug, Abstrahlwinkel


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