Lebensgefahr aus 370 Meter Entfernung (Allgemein)

spatenpauli @, München, Sonntag, 28. September 2014, 14:27 (vor 1175 Tagen) @ spatenpauli

Wir wohnen in einer Entfernung von ca. 250 m von der Sendeeinrichtung am Wasserbehälter Langenbusch in Schöllbronn bei D-76275 Ettlingen.

Die gefühlte Distanzverkürzung ist eine typische Wahrnehmungsverzerrung bei Mobilfunkgegnern, die die vermeintliche Gefahr grundsätzlich näher sehen als sie tatsächlich ist.

Bei den Rudolphs ist dies nicht anders. Doch inzwischen gibt es Google-Earth, und damit lässt sich eine Distanz auf Zentimeter genau vermessen. Das habe ich soeben einmal gemacht und festgestellt: Der besagte Wasserbehälter befindet sich auf einer kleinen Kuppe auf freiem Feld weit vor den Häusern, die (derzeit) 14 Antennen des Standorts sind nicht ca. 250 Meter von Klaus Rudolph weg, sondern genau 370 Meter. Das ist eine Fehlschätzung um beachtliche rund 30 Prozent. Hinzu kommt: Das Haus der Rudolphs ist am Ortsrand von Schöllbronn gelegen mit freiem Blick auf die Antennen rund 10 Meter tiefer als die Kuppe. Da nur zwei der 14 Antennen den Hauptstrahl in Richtung Rudolph senden ist davon auszugehen, dass auch die Immission vor Ort nur gering ist. Diese Einschätzung bestätigt auch die Messung, die am 23.04.2008 neben dem Wasserbehälter von der BNetzA durchgeführt wurde, die Werte sind völlig belanglos. Eigenartigerweise nennt Herr Rudolph in keiner mir zugänglichen Quelle Immissionswerte, die bei ihm gemessen wurden. Aller Voraussicht nach hat der frontale Anblick der Sendemasten im Norden auf dem Wasserbehälter die Rudolphs krank gemacht, jedoch nicht so, dass sie sich veranlasst sahen, ihr Häuschen aufzugeben. Zwar zog Herr Rudolph 2003 einmal ein paar Kilometer weiter südlich in den Weiler Maxzell, dort steht weit und breit kein Sendemast, lange hat er es dort jedoch nicht ausgehalten.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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