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Eindringtiefe von Funkstrahlung in den Kopf von Kindern und Erwachsenen |
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Immissionsmessungen: Der 5G-Rollout aus Sicht des Strahlenschutzes |
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Gemeinde Flattach: Mehr als 100 µW/m² bald nicht mehr zulässig? |
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Frankreich: ANFR ertappt Gigaset bei Überschreitung des SAR-Grenzwerts |
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Bundesamt für Strahlenschutz entgegnet auf Vorwurf eines Europaabgeordneten |
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Prof. Röösli vs. Konsumentenzeitschrift »Gesundheitstipp« |
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Die schreckliche Ignoranz überzeugter Sendemastengegner |
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Induktive Ladestationen für Geräte der Konsumelektronik |
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UMTS & Krebs: Freispruch zweiter Klasse |
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Bundesamt für Strahlenschutz: EMF-Leitlinie von EUROPAEM ohne Nutzwert |
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Schicksal eines parlamentarischen Vorstoßes zu Elektrosensibilität |
Interessengruppen schicken Volksvertreter gerne vor, um ihnen den Weg zu bahnen. So kommt es, dass Politiker sich urplötzlich für etwas stark machen, das ihnen zuvor ziemlich egal war. Im Politsystem der Schweiz stehen solchen Vorstößen besonders niedrige Hürden im Weg, dort kann jeder Abgeordnete des Nationalrats (Deutschland: Bundestag) den Bundesrat (Deutschland: Regierung) beauftragen, in einer Sache tätig zu werden. Doch am Beispiel eines Vorstoßes zugunsten überzeugter Elektrosensibler zeigt dieser Beitrag, der Weg kann auch leicht in einer Sackgasse enden (26.11.2016). |
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Thank you for Calling: Vermeintlicher Aufklärungsfilm warnt vor Handys |
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Mobilfunk & Vögel: Keine schädliche Wirkung erkennbar |
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Mobilfunk-Standortkonzept Erkrath vor dem Aus |
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Greenwashing und Astroturfing |
Das beste Mittel gegen Bürgerinitiativen sind Bürgerinitiativen: Im Streben um Profit oder Deutungshoheit lassen sich Interessenvertreter immer neue Tricks einfallen, um die öffentliche Meinung systematisch zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Handlungen zu steuern. Neu in der Trickkiste sind »Greenwashing« und »Astroturfing«, zwei zuweilen so diskrete Spielarten der Manipulation, dass sie sich nur mit großer Mühe enttarnen lassen. Im Herbst 2015 Ieuchtete eine Tagung erstmals die dunklen Ecken aus, in denen Methoden des Protestmanagements für verschiedene gesellschaftliche Konflikthemen ausgetüftelt werden. mehr ... (19.01.2016) |
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National Roaming: Wenn Netzbetreiber sich Sendemasten teilen |
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Die wichtigsten Fachbegriffe biologischer Mobilfunkstudien |
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Mobilfunkstudien: Bewertung der Ergebnisse durch Laien |
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Gibt es in der Schweiz die rechtlich geduldete Grenzwertüberschreitung? |
In der Schweiz verbreitet ein Anti-Mobilfunk-Verein die Sorge, wegen ungenauer Abnahmemessungen an neuen Mobilfunk-Basisstationen, könnte die Bevölkerung weit übers erlaubte Maß hinaus bestrahlt werden. Mit Duldung durch die Behörden! Die Bedenken sind für technische Laien glaubhaft begründet, doch treffen sie auch zu? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen und können sagen: Nein, kein Eidgenosse muss sich fürchten. Zugleich ergab die Recherche: Die vermeintlich einfache EMF-Grenzwertregelung der Schweiz hält Überraschungen parat, die freilich erst bei genauem Hinsehen sichtbar werden. mehr ... (10.04.2015). |
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Begünstigen UMTS-Sendemasten das Wachstum von Lungen- und Lebertumoren? |
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Reflex-Studie: Replikation in Berlin trotz bester Voraussetzungen gescheitert |
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Uni Basel erforscht krebshemmende Wirkung gepulster elektromagnetischer Felder |
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Esoterik statt Physik: Glaubt das Wasser auch daran? |
Eine Strömung der Esoterik beschäftigt sich pseudowissenschaftlich mit geheimnisumwitterten Phänomenen, die rationalem Denken eher unzugänglich sind. Bekanntes Beispiel sind homöopathische Arzneimittel und deren bizarres Wirkprinzip der Potenzierung. Mobilfunk und pseudowissenschaftliche Esoterik haben auf den ersten Blick nichts gemeinsam. Doch das ändert sich, sobald es um biologisch unerwünschte Nebenwirkungen des Mobilfunks geht, von denen “Elektrosensible” zu erzählen wissen. Objektiv unerklärlich, müssen geheimnisvolle Kräfte wie Skalarwellen oder Tesla-Strahlen als Schadensbringer herhalten. Mit kommerziellen Folgen. Denn gemäß dem newtonschen Axiom Actio = Reactio gehört zu jedem Problem auch eine Lösung. Bereit gehalten wird diese von der Esoterik-Industrie in Form von allerlei Mitteln, die der Mobilfunkstrahlung ihre angeblich schädlichen Wirkungen nehmen sollen. Der Beitrag von Emeritus E. Wielandt, Universität Stuttgart, zeigt Spielarten sowie typische Erkennungsmerkmale der Esoterik und wappnet so, den Braten rechtzeitig zu riechen (23.03.2014). |
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Rückversicherer Swiss Re sieht Elektrosmog als typisches Phantomrisiko |
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Wissenschaftliche Studien lassen Elektrosensible nicht gezielt verschwinden |
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Kurzinterview mit Dr. Michael Repacholi |
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Überzeugte Elektrosensible muss Mobilfunksender dulden |
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Europäischer Gerichtshof: Funkwellen verletzen keine Menschenrechte |
Vereinzelt beklagen Anwohner von Mobilfunk-Sendeanlagen biologisch unerwünschte Auswirkungen infolge der schwachen Funkimmission. Doch einen Nachweis für eine schädliche Wirkung von Sendemasten gibt es trotz großer Forschungsanstrengungen auch nach 20 Jahren Mobilfunk noch immer nicht. Die Idee, das Problem von den Schultern der Wissenschaft zu nehmen und auf die der Justiz zu verlagern, führte Mitte 2000 zu der Klage eines Hobby-Geflügelzüchters vor dem Verwaltungsgericht Koblenz. Der Mann machte eigene Gesundheitsbeschwerden, Einbußen bei der Geflügelzucht und den Wertverlust seines Grundstücks geltend. Die Klage wurde abgewiesen. Der Kläger und sein Anwalt gaben nicht auf, unterlagen jedoch vor dem Oberverwaltungsgericht und dem Bundesverfassungsgericht. In letzter Instanz riefen sie den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte an – und verloren 2007 auch dort. Hier geht es zur Geschichte dieses Marathons durch die Instanzen (17.02.2013). |
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Heimliche Berichtigungen an einem Fachartikel von Pfarrer Werner Thiede |
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Warum Menschen die Zerreißprobe in MRT-Anlagen unbeschadet überstehen |
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Freiburger Ärzteappell 2012: Auch in der Neuauflage ohne Substanz |
Den Freiburger Appell aus dem Jahr 2002 sollen weltweit mehr als 1000 Ärzte unterschrieben haben. Einen “dramatischen Anstieg schwerer und chronischer Erkrankungen”, sehen die Appellanten und bringen ihn in Zusammenhang mit den elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks. Doch die Unterzeichner irrten: 2009 zeigte eine wissenschaftliche Studie, dass der angebliche Zusammenhang nur ein gefühlter ist, in Wahrheit existiert er nicht. Und auch sonst gibt es keinen vernünftigen Grund, den Appell aus der Vergessenheit zu holen. Dennoch starten jetzt sieben deutsche Ärzte einen neuen Anlauf, mit ungemildert dramatischer Begründung (07.10.2012). |
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Resolution 1815: Überraschungscoup im Europarat |
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Die richtige Dosimetrie: Achillesferse von Mobilfunkstudien |
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Ein Nachruf auf den HLV: Sendemasten-Wutbürger der ersten Stunde |
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Das Bundesamt für Strahlenschutz aus Sicht der sogenannten Kompetenzinitiative |
Ein akademischer Zirkel um den emeritierten Literaturprofessor Karl Richter nennt sich “Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V.” An der fachlichen Kompetenz der Initiative in der Mobilfunkdebatte gibt es indes erhebliche Zweifel, sie muss notgedrungen damit leben, von Skeptikern als “sogenannte Kompetenzinitiative” vorgeführt zu werden. Mit unfreiwilliger Schützenhilfe des Deutschen Wissenschaftsrats versucht eben diese “Kompetenzinitiative” das Vertrauen der Bevölkerung in das “Bundesamt für Strahlenschutz” zu erschüttern. Da dies auf geradem Wege nicht möglich ist, bedarf es dazu grober Verzerrung oder ersatzweise einer guten Portion Inkompetenz. Glauben Sie nicht? Ist aber so! Lesen Sie selbst (26.12.2011). |
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Affentheater um Elektrosmog: Zeitgemäßes Kasperlestück für Erwachsene |
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Die häufigsten Streitpunkte beim Aufbau des Tetra-Behördenfunknetzes |
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Cefalo-Studie: Kinder, Handy, Hirntumoren |
Als im Juli 2011 nach gut vier Jahren Laufzeit die große Kinderkrebsstudie “Cefalo” publiziert wurde, komprimierten die Medien das Resultat auf plakative Titelzeilen wie “Kein erhöhtes Gehirntumorrisiko für Kinder durch Handynutzung”. Die im Abstract der Studie genannten Daten legitimieren diese Interpretation. Bei genauerer Analyse zeigt die Arbeit indes ein auffälliges Resultat bei denjenigen Studienteilnehmern, für die statt subjektiver Erinnerung an den Beginn des ersten Handyvertrags objektive Vertragsdaten der Netzbetreiber verfügbar waren: Es stellte sich ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen der Dauer der Handynutzung ab dem ersten Vertragsabschluss und dem Auftreten von Hirntumoren heraus. Auf den ersten Blick ein alarmierender Befund. Warum es dennoch keinen Grund zur Panik gibt, erklären die Autoren der Studie in diesem Beitrag (17.09.2011). |
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100 Jahre Elektrosmog-Panikmache |
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Zwischenbilanz nach 30 Monaten Umweltmedizinisches Beratungsnetz Schweiz |
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IZgMF-Winkelscheibe macht Hauptstrahlrichtung von Mobilfunksendern sichtbar |
Die EMF-Datenbank der Regulierungsbehörde nennt für jeden Mobilfunksender die Hauptstahlrichtung der Antennen. Doch die Wenigsten können mit der dürren Angabe von Winkelgraden etwas anfangen, der Schatz, der in diesen Werten drinsteckt, will erst noch geborgen werden. Mit dem Gespann aus Google Earth und IZgMF-Winkelscheibe gelingt diese Bergung jetzt mühelos. Innerhalb weniger Minuten zeigt der Bildschirm für jeden beliebigen Senderstandort den Verlauf der Hauptstrahlrichtungen – auch in Bezug auf die eigenen vier Wände. Und das Ganze kostet keinen Cent. So geht’s (27.03.2011). |
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Atomdiskussion nur laues Lüftchen: Entstehungsgeschichte eines Minister-Zitats |
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Mobilfunkantennen auf abrissreifen Häusern: Wenn Vertragswerke kollidieren |
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Trendmelder Elektrosmog zeigt Entwicklung der Mobilfunkdebatte |
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Bayerisches Landesamt für Umwelt verleiht gratis Mobilfunk-Personendosimeter |
Nichts quält wegen eines nahen Sendemasten Besorgte mehr als die Ungewissheit, wie stark der Mast wohl in die eigenen vier Wände, in einen Kindergarten oder vielleicht in ein Büro hineinstrahlen mag. Oft werden Messwerte weit unterhalb der Grenzwerte, beispielsweise in der Größenordnung von 100 µW/m², wie eine Erlösung empfunden. Wie aber kommt man zu solchen Messwerten ohne gleich eine teure Messung in Auftrag geben zu müssen? So ein Auftrag birgt zudem das Risiko, dass der Messtechniker Appetit auf mehr hat und zu kostspieligen aber unnötigen Schutzmaßnahmen rät. Bayern hat für das Problem eine Lösung gefunden, die Bürger des Freistaats können auf ein unschlagbar günstiges Angebot zugreifen (21.09.2010). |
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Gravitationswellen dirigieren Maikäfer in bequeme Stellung |
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Medizinische Universität Wien zahlte REFLEX-Fördermittel an EU zurück |
Wenn die EU geleistete Fördermittel für eine wissenschftliche Studie zurückverlangt und die geforderte Summe auch bekommt, so ist dies ein deutliches Signal. Davon betroffen ist die umstrittene REFLEX-Studie aus dem Jahr 2005. Aber: Hat die EU tatsächlich für REFLEX gezahltes Fördergeld wieder einkassiert? Oder ist dies nur ein industriegefälliges Gerücht, um der Alarmstudie die Wirkung zu nehmen? Der vorliegende Beitrag zeigt, wie sich aus dieser eigentlich schon 2009 im Keim erstickten Frage innerhalb eines Jahres ein handfester Streit unter Akademikern entwickeln konnte (25.08.2010). |
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Kalzium und elektromagnetische Felder: Stand des Wissens |
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Warum Deutschland nicht Fussball-Weltmeister werden darf |
Deutschland darf nicht Fussball-Weltmeister werden. Auf keinen Fall, denn das Land ist nach dem famosen Sieg von Lena Mayer-Landrut beim Eurovision Song-Contest in Oslo momentan ohnehin schon im Freudentaumel. Nicht auszudenken, sollte auch noch die Truppe von Bundestrainer Löw im Finale der Fussball-WM triumphieren – das Stimmungsbarometer der Deutschen würde aus den Angeln springen. Doch das wäre schlecht für Mobilfunkgegner. Ein gut gelauntes Volk sorgt sich nämlich messbar weniger vor Elektrosmog. Sichtbar geworden ist dieser Effekt bei der vorangegangenen WM 2006 in Deutschland, als die Umfragewerte der Mobilfunkangst nach Jahren der Stabilität plötzlich nach unten wegknickten. Dies hat Folgen für den Terminkalender von Sendemastengegnern (30.05.2010). |
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Aufbruch ins Ganzheitliche: Eindrücke vom Mobilfunksymposium 2010 des BUND |
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Vom Ozonloch bis zum Elektrosmog: Die Gesundheitssorgen der Deutschen |
Bei den Gesundheitssorgen der Deutschen führen unerwartet das Ozonloch und Antibiotika im Essen die Rangfolge von 26 repräsentativ abgefragten Sorgen an. Ebenfalls unerwartet: Trotz großer Präsenz in den Medien liegen Sorgen wegen Elektrosmog weit abgeschlagen hinten. Am allerwenigsten sorgen sich die Deutschen – so eine kürzlich publizierte Erhebung aus dem Jahr 2008 – um die Handynutzung. Mehr ... (02.05.2010). |
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Wie Elektrosmog von Energiesparlampen dramatisch groß gerechnet wird |
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Wie WIK das Erbe der FGF antreten will |
Nach gut 17 Jahren reger Aktivität löste sich die FGF (Forschungsgemeinschaft Funk e.V.) zum Jahresende 2009 per Mitgliederbeschluss selbst auf. Der Verein sägte förmlich an dem Ast auf dem er saß, denn je erfolgreicher er war, desto mehr entglitten mögliche gesundheitliche Risiken von Funkfeldern in die unattraktiven Regionen der Restrisiken. Da aber nicht völlig auszuschließen ist, dass sie sich dort noch einmal wie Phönix aus der Asche erheben werden, wird jetzt das WIK-Institut, Bad Honnef, geraume Zeit in die Fußstapfen der FGF steigen und über den Stand des Wissens in der EMF-Forschung in komprimierter Form berichten. Mehr ... (19.04.10). |
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Wie die “EU-Bürgerinitiative” in der Praxis funktionieren soll |
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Die Wahrheit über die Grenzwertsenkung in Belgien auf 3 V/m |
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Athermische Effekte: Was ist das eigentlich? |
Auf den ersten Blick sind athermische oder nicht-thermische Effekte leicht zu erklären: Es sind biologische Wirkungen, die z.B. unter Einwirkung schwacher Funkfelder auftreten aber nicht mit einer Gewebeerwärmung erklärt werden können, weil dafür das Funkfeld zu schwach ist. Was sich so schön einfach und plausibel liest, hat in der Realität freilich Haken und Ösen. So kann es passieren, dass Experten einen Effekt als klar athermisch einstufen, während andere Experten diese Klarheit nicht sehen und demselben Effekt eine thermische Ursache zuschreiben. Dieser Beitrag zeigt, wie es zu solchen Diskrepanzen kommen kann und welche Definitionen für athermische Effekte Laien, Physiker und Biologen zur Hand haben (20.09.09). |
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Schulprojekt Goldau: Misston ums iPhone |
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Parteien zur Bundestagswahl 2009: Vier haben Mobilfunkkritik im Wahlprogramm |
Sechs von 93 politischen Parteien in Deutschland haben mobilfunkkritische Passagen in ihren Grundsatzprogrammen. Aber: Grundsatzprogramme werden nur selten revidiert, schneller fließen aktuelle Themen in die Wahlprogramme von Parteien ein. Wir haben die auffindbaren Wahlprogramme aller 29 zur Bundestagswahl 2009 zugelassen Parteien geprüft und viermal Mobilfunkkritisches gefunden (25.07.09). |
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SAR-Wert umrechnen in Feldstärke oder Leistungsdichte: geht das? |
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Sechs von 93 Parteien in Deutschland haben Mobilfunkkritik im Programm |
Eine Mücke macht noch keinen Sommer: Setzt sich ein Politiker für die Forderungen von Mobilfunkkritikern ein, jedoch allein aus eigenem Antrieb heraus, so hat dies mit der Haltung seiner Partei zur Mobilfunktechnik herzlich wenig zu tun. Berechenbarer sind Parteien, die Mobilfunkkritisches zur Orientierung im Parteiprogramm stehen haben. Dies hat ohne Frage höhere Bedeutung, wenn Mobilfunkkritiker sich die Frage stellen, welcher Partei sie ihre Stimme geben sollen. Alle großen Parteien meiden auch nach 15 Jahren Mobilfunkkritik das Thema in ihren Programmen. Nur bei sechs kleinen Parteien spielt es eine Rolle, wobei einer der beiden Platzhirsche vergangener Jahre überraschenderweise 2009 nicht mehr antritt (06.06.09). |
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Elektrosensible scheitern im Schweizer Bundesrat |
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Verschwörungstheorien unter Mobilfunkgegnern |
Unter Mobilfunkgegnern gibt es unübersehbar die Lust am Basteln von Verschwörungstheorien. Es ist ein therapeutisches Basteln. Denn die so gefundenen Theorien geben einfache Antworten auf komplizierte Fragen. Antworten, die gut tun und das Gefühl vermitteln, Teil einer verschworenen Gemeinschaft zu sein. Dagegen gäbe es nicht viel einzuwenden, wären die Verschwörungstheorien der Mobilfunkgegner faktenorientiert und dadurch glaubwürdig. Dies aber sind sie nicht. Sie sind eher wahnhaft, wie hier an einem Beispiel gezeigt wird, das sich um 2004 herum tatsächlich wie beschrieben zugetragen hat (19.05.09). |
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Kampf gegen Sendemasten: Der Pyrrhussieg von Bruchköbel |
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Deutsches DVB-H-Funknetz seit 1. Juni 2008 im Testbetrieb |
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DECT-Zulassung bis 2013 verlängert |
In letzter Zeit häufen sich beim IZgMF die Anfragen, ob DECT-Anlagen über das Jahr 2008 hinaus betrieben werden dürfen. Ursache solcher Anfragen ist unsere Meldung aus dem Jahr 2003: “Auch DECT-Zulassung läuft Ende 2008 aus”. Inzwischen ist diese Meldung jedoch überholt. Den momentan aktuellen Stand beschreibt eine Meldung, die wir von der Website der Bundesnetzagentur (BNetzA) übernommen haben (07.05.08). |
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Maximaler Profit mit minimaler Funkstrahlung |
Wenn ein neuer Mobilfunkmast errichtet wird sind Bürger im Nahbereich des Masten häufig ebenso stark beunruhigt wie ihre Ratsherren darüber ratlos sind, was nun zu tun ist. Als Ventil für den kollektiven Frust über den ungebetenen neuen Nachbarn haben sich Informationsveranstaltungen etabliert, auf denen mehr oder weniger kompetente Referenten das Thema ventilieren. Standortkonzepte zur Strahlungsminimierung erfreuen sich dabei wachsender Beliebtheit: Bürgern versprechen sie weniger Strahlung, Ratsherren ein gutes Gewissen. Das Geschäft mit der Strahlungsminimierung kann jedoch auch seltsame Blüten treiben. Erfahren Sie am Beispiel eines fiktiven Beraters, wo Fußangeln lauern und wie Sie sich dagegen wehren können. Und los geht’s (27.04.08). |
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BMW gibt DECT den Laufpass und setzt ab 2008 voll auf Mobilfunk |
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Bundesfinanzhof schiebt Gesundheitsämtern “Schwarzen Peter” zu |
Am 29. Januar 2007 fällte der 3. Senat des Bundesfinanzhofes in München ein Urteil (III B 137/06), das Steuerzahlern nahezu jegliche Hoffnung nimmt, Aufwendungen für Schirmmaßnahmen gegen elektromagnetische Felder bei Finanzämtern als außergewöhnliche Belastung erfolgreich geltend machen zu können. Wer nicht abgewiesen werden möchte, muss ein amtsärztliches Gutachten beibringen, demzufolge gesundheitliche Beeinträchtigungen des Antragstellers durch die Strahlung einer Mobilfunkanlage verursacht worden sind. Mit dieser Forderung verlangt der BFH von den Gesundheitsämtern die Quadratur des Kreises, denn sie sollen nun etwas leisten, was noch nicht einmal der wissenschaftliche Forschung bislang gelungen ist, nämlich einen Kausalzusammenhang herzustellen zwischen den schwachen Funkfeldern von Mobilfunkanlagen und darauf zurückgeführten Gesundheitsstörungen von Anwohnern. Ärger zwischen Bürgern und Gesundheitsämtern ist so programmiert und bereits da. Lesen Sie hier das BFH-Urteil im Wortlaut (03.02.08). |
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Boykottiert Gesundheitsamt Sonthofen Blutuntersuchungen in Kempten? |
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Der Mast darf bleiben: Chronologie eines Streits unter Kritikern |
Wer als Mobilfunkkritiker die eigenen Frontleute kritisiert, muss sich auf einiges gefasst machen. Egal ob die Kritik berechtigt ist oder nicht, Kritiker-Kritiker werden gerne nach allen Regeln der Kunst angefeindet, mundtot gemacht, schlecht geredet, demonstrativ ignoriert oder anderweitig abgestraft. Peter Hensinger, Webmaster der Seite “Der Mast muss weg” hat einen neuen Weg gefunden, unliebsamen Kritikern auf großer Bühne gleich zweisprachig eine reinzuwürgen. Anlass dazu war die begründete Kritik an einer tendenziösen und sachlich falschen Darstellung auf seiner Website. Lesen Sie hier die Chronologie dieses Streits zwischen Kritikern, der beim flüchtigen Hinsehen ein Streit um des Kaisers Bart zu sein scheint, in Wahrheit aber ein Streit um die Glaubwürdigkeit und Wirkung öffentlich wahrgenommener Mobilfunkkritiker ist (04.11.07). |
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Mobilfunkantennen auf dem Dach: Gericht lässt 10 % Mietzinsminderung zu |
Sind die in der 26. BImSchV genannten Grenzwerte (deutlich) unterschritten, rechtfertigt der aufgrund des Restrisikos begründete Mangel der Mietsache eine Minderung in Höhe von 10 % der Brutto-Warmmiete. So entschied im Januar 2007 das Amtsgericht Hamburg-Harburg (Az: 644 C 334/05). Die Richter verurteilten eine Hausbesitzerin, die auf dem Dach ihres Hauses mehrere Mobilfunkanlagen errichten ließ, zur Mietrückzahlung an einen Mieter, dessen Wohnung direkt unterhalb des Antennen-Ensembles liegt (06.09.07). |
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Bayerische Landesärztekammer dementiert Behauptungen über Mobilfunkrisiken |
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Mehrhausanlage: Alle Miteigentümer müssen Mobilfunkanlage zustimmen |
Auf einer Eigentümerversammlung, zu der nur die Bewohner des Hochhauses einer Wohnungseigentumsanlage eingeladen waren, wurde mehrheitlich beschlossen, auf dem Hochhaus eine Mobilfunkanlage zuzulassen. Ein Mobilfunkbetreiber errichtete daraufhin auf dem Dach des Hauses vier Mobilfunkantennen. Eigentümer einer vermieteten Wohnung in einem anderen, aber ebenfalls zu der Wohnungseigentumsanlage gehörenden Gebäude, verlangten im Jahr 2005 die Beseitigung der Anlage. Der Antrag wurde vom Amtsgericht Wunsiedel jedoch abgewiesen, ebenso wie vom Landgericht Hof die Beschwerde gegen diesen Beschluss. Die Kläger, hieß es, seien für Entscheidungen bezüglich des Hochhauses in der Eigentumsanlage nicht stimmberechtigt. Dies sah das OLG München in seinem Beschluss vom 13. Dezember 2006 – Az.: 34 Wx 109/06 – jedoch anders (12.08.07). |
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Deutsche Rentenversicherung kennt keine Abrechnungsziffer für Elektrosensibilität |
Dem Zitat von Frau Dr. pol. Birgit Stöcker, politische Sprecherin des Bundesverbandes Elektrosmog e. V., im Protokoll der siebenten Sitzung des Runden Tisches zum Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm (RTDMF) vom 8.5.2007 im Bundesamt für Strahlenschutz in Neuherberg bei München (Seite 3 des Protokolls) kann vonseiten der Deutschen Rentenversicherung Bund inhaltlich nicht gefolgt werden (20.7.07). |
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Mobilfunkgeschichte: Unsichtbare Schranke stoppt Vodafone |
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Verdacht verdichtet sich: In Sendernähe bekommen Kälber eher Grauen Star |
Im Rahmen einer noch bis Dezember 2007 andauernden Studie untersuchen Wissenschaftler der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich die Krankheitshäufigkeit für “Grauen Star” bei Schlachtkälbern (Linsentrübung, auch nuklearer Katarakt genannt). In dieser Studie wurden bei 253 zufällig ausgesuchten Kälbern beiderlei Geschlechts 81-mal (32 %) Linsentrübungen in unterschiedlicher Ausprägung gefunden. Gemäß Literatur besteht der Verdacht, dass die Funkfelder von Mobilfunkantennen im Auge oxidativen Stress auslösen. Aufgrund der Ohrmarke wurden daher die Koordinaten sämtlicher Standorte eines Kalbes bestimmt, vom Besamungszeitpunkt des Muttertiers bis zur Schlachtung des Kalbes. Auch wurden Koordinaten und Standorte der umliegenden Mobilfunkantennen erfasst und Zusammenhänge gesucht. Erste Resultate zeigen einen Zusammenhang zwischen dem Standort erkrankter Kälber im 1. Drittel der Trächtigkeit und der Sendeleistung der nächststehenden Mobilfunkantenne, sowie der Gesamtsendeleistung aller umliegenden Antennen. Diese Resultate müssen noch auf Evidenz überprüft werden. Linsentrübung bei Kälbern entsteht hauptsächlich in den ersten beiden Dritteln der Trächtigkeit, in der Zeit der embryonalen Entwicklung der Linse. Die Kälber wurden kurz nach der Schlachtung mit einer Spaltlampe ophthalmoskopisch untersucht sowie Kammerwasser- und Hautbiopsien entnommen. Die Kammerwasserproben kataraktöser Augen wiesen eine signifikant schwächere Aktivität des Enzyms Glutathionperoxidase auf, was auf erhöhten oxidativen Stress im Auge hindeutet. Die Aktivität des Enzyms Katalase war statistisch tendenziell ebenfalls schwächer, jene der Superoxiddismutase wies keine Veränderungen auf. Zum Zeitpunkt der Untersuchung waren alle Kälber zwischen drei und sechs Monate alt. Rasseabhängige Neigungen zu Grauem Star konnten nicht nachgewiesen werden, jedoch waren signifikant mehr männliche Kälber betroffen. BVDV (Bovine Virusdiarrhoe-Virus) als bekannteste infektiöse Ursache für Grauen Star beim Rind ließ sich mittels Immunhistologie aus Hautbiopsien ausschließen. Auch waren keine Antikörper gegen Neospora und Toxoplasma im Kammerwasser nachzuweisen, ebensowenig statistischen Zusammenhänge zwischen dem Alter der Mütter und der Wahrscheinlichkeit der Kataraktogenese bei den Kälbern (05.05.07). |