Sensible Reaktion auf dörfliches Elektrizitätswerk (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 25.11.2015, 13:09 (vor 1365 Tagen) @ H. Lamarr

Als sie sich ein neues Funktelefon kaufte, begannen die Beschwerden. Plötzlich wurde ihr beim Telefonieren schwindlig. Sie brachte das Telefon zurück und telefonierte mit dem alten weiter. Die Symptome verschwanden. Monate später legten Techniker eine ISDN-Leitung. Stankiewicz begann plötzlich an massiver Schlaflosigkeit zu leiden, die nach Abschaltung der Leitung wieder verschwanden.
Dann kam der 27. Oktober 2008. Die Ölheizung im Haus wurde durch eine Gasheizung ersetzt. «Die Arbeiten müssen etwas an der elektrischen Situation im Haus verändert haben», sagt Stankiewicz. Eine innere Unruhe erfasste sie, sie war unwohl, hatte Kopfschmerzen, hielt es in der Wohnung nicht mehr aus. Sie zog vorübergehend zu ihren Eltern. Dort klangen die Beschwerden ab.
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Die endgültige Bestätigung für ihre Elektrosensibilität fand sie bei einem Ferienaufenthalt in Unterbäch, einem kleinen Walliser Dorf in der Nähe von Raron. «Als ich dort ankam, habe ich sofort gemerkt, dass ich es dort nicht aushalte. Ich musste meine Ferien vorzeitig abbrechen. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass die Gemeinde mit einem kleinen Elektrizitätswerk eigenen Strom produziert», sagt die 66-jährige Psychiaterin.

Quelle: Beitrag in "Beobachter": Elektrosensibilität «Der Elektrosmog macht mich krank»
Jahr: 2015
Erzähler: Gian Signorell, Redakteur, "Beobachter"
Kommentar: Mehr über Frau Stankiewicz in zwei Rundfunk-Interviews, in denen bemerkenswerterweise auch der "Beobachter" kurz aber beachtlich erwähnt wird.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
EHS, Therapeuten


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