Influence of power-transmission-lines on car accidents (Allgemein)

spatenpauli @, München, Freitag, 15. September 2017, 22:19 (vor 92 Tagen) @ Kuddel

Ungleich wahrscheinlicher ist meines Erachtens, daß die Fahrer aufgrund des Betrachtens der monumentalen Freileitungen abgelenkt werden und sich dadurch die Unfallquote erhöht.

Ich habe mir die Freileitung bei der beschworenen Ortschaft Frick (Aargau) an der Stelle einmal näher angesehen, an der eine Stichleitung die Autobahn A3 kreuzt:

[image]

Gut möglich, dass Autofahrer die querende Leitung bestaunen, der Vordermann tut dies auch und geht auch noch vom Gas – und schon gibt es einen Auffahrunfall. Die HV-Trasse verläuft übrigens ein gutes Stück in schätzungsweise 15 Meter Abstand parallel zur nächstgelegenen Spur auf der Autobahn. Da gibt es dann auch einige Gebäude, die sehr dicht zu oder sogar unter den Seilen stehen. Die Bewohner dieser Häuser müssten ebenfalls von (sehr lange dauernden) Bewußtlosigkeitsanfällen geplagt sein, davon aber ist bis jetzt nichts bekannt geworden. Vor der Stelle, wo die Freileitung die A3 kreuzt habe ich (in einer Fahrtrichtung) vergeblich nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung gesucht, das wäre mMn eine erste und billige Maßnahme gegen die Unfallhäufung dort.

Am Rand von München gibt es einen Autostrich, da parken die Mädels in einer Straße, die sehr dicht parallel zu einer Schnellstraße verläuft. Auch dort kam es immer wieder zu Verkehrsunfällen weil Gaffer bremsten und der Hintermann, der ebenfalls gaffte, dies nicht bemerkte. Irgendwann ließ die Stadt eine Sichtschutzwand zwischen den beiden Straßen errichten und seitdem verläuft der Verkehr hüben wie drüben ungestört.

Es könnte aber auch noch etwas anderes im Spiel sein: Dr. Joël J. Niederhauser, Mitautor der "Studie" und Präsentator, betreibt mit seiner Frau in der Schweiz eine Engineering-Firma (InnoClever GmbH) mit dem Geschäftszweck "Erbringung von Innovations-, Entwicklungs-, Beratungs-, Forschungs- und Schulungsdienstleistungen in den Bereichen Medizinaltechnik, Optik, Elektrotechnik, Verkehr und anderen Ingenieurs- und Naturwissenschaften inklusive Herstellung von Funktionsmustern und Prototypen sowie Handel mit Produkten auf diesen Gebieten". Für Niederhauser müssen solche Poster-Sessions über ein vermeintlich spektakuläres Thema die pure Aufmerksamkeitswerbung für seine kleine Firma sein. Nur Röösli passt da nicht ins Bild, aus meiner Sicht hätte er sich aus diesem Projekt besser rausgehalten.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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