Ist den Schlosseignern von Eggersberg noch zu helfen? (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 08.12.2013, 20:32 (vor 2053 Tagen) @ Peter

Wie kann man den Schlosseignern hier durchhelfen?

An Stelle der Schlosseigner würde ich den geplanten Standort so schnell wie möglich errichten lassen, am besten sofort, noch vor Weihnachten. Dann erübrigt sich das fruchtlose Palavern und es werden vollendete Tatsachen geschaffen - die keinem Bewohner von Eggersberg objektiv gesehen irgendeinen Schaden zufügen. Auch wenn das einige Eggersberger jetzt noch nicht begreifen wollen, nach ein paar Monaten werden sie es begriffen haben. Dann nämlich, wenn trotz Mast unterm Schlossdach den Kühen die Milch im Euter nicht sauer wird, sich keine Schlafstörungen breit machen, die Kinder nicht schlagartig verblöden und die Krebsquote im Dorf dort bleibt, wo sie jetzt ist.

Bislang hat sich noch jede Anti-Mobilfunk-Aktion, und wenn sie noch so großspurig daher kam, mit der Zeit totgelaufen. Denn die Zeit arbeitet für die Schlosseigner, aber erst ab dem Moment, da der Mast seinen BCCH ausstrahlt.

Die wütenden Proteste, die es nach der Inbetriebnahme geben wird, müssen die Schlosseigner ebenso aushalten wie Eltern unartige Kinder aushalten müssen, wenn die Terror machen, nur weil sie den Spielfilm um 22:00 Uhr nicht angucken dürfen. Beides geht vorbei.

Versuchen Sie doch mal Kontakt herzustellen zu dem Standortvermieter in Eltersdorf, ein Landwirt, soviel ich weiß, der hat es mit rund 300 Mobilfunkgegnern aufgenommen - und sich durchgesetzt. Das war irre, was dort abgegangen ist. Ob der Mann sein Bier noch in der Dorfkneipe trinkt, wäre allerdings zu erfragen. Kollektives Mobben ist das schändlichste Gesicht des Anti-Mobilfunk-Protests - es zeigt sich seit rund 15 Jahren immer mal wieder, ist jedoch eher selten, da den meisten der soziale Friede mit den Nachbarn eben doch wichtiger ist, als egoistisches Eigeninteresse.

Wie Sie <hier> sehen: Schon vor zehn Jahren ging die Luzi ab, wenn der Mast kam. Das alles ist heute Geschichte. Die Standortvermieter haben sich auch dort durchgesetzt und wenn Sie deren Hausdach heute sehen könnten, würden Sie als "Elektrosensibler" in Tränen ausbrechen. Wenn ich's finde, stelle ich noch ein Foto ein.

Welches Ministerium sollte hier Interessen des Landes verletzt sehen?
Dr. Söder?

Würde mMn nur Öl ins Feuer kippen und die kleine Anti-Mobilfunk-Brigade vor Ort unnötig wichtig machen.

Würde ein Vortrag von Dr. Kurz, Bayern, in Eggersberg etwas nützen?

Nein, in der jetzigen Situation reagiert dort niemand mehr auf Sachargumente. Nach der Inbetriebnahme des Masten wäre mMn der Erfolg gegeben.

Man bedroht jetzt schon die Pächter, wie ich höre. Und das in einem Rechtsstaat!

Stimmt, das geht gar nicht! Dazu brauche ich unbedingt mehr Informationen, bitte Details in einer Mail. Jegliche Bedrohung, Sachbeschädigung oder Geschäftsschädigung sind interessant - wenn hieb- und stichfest belegbar.

Kann mir jemand erklären, wieso kein einziger Stadtrat erkennt, dass man auf dem Holzweg ist? Mir ist das schleierhaft, gerade in Riedenburg, wo man ansonsten kaum Konsens hat.

Es wäre, wenn es dauerhaft so ist, nicht die erste Massenpsychose der Geschichte.

Das ist mehr als merkwürdig.

Nicht in der Mobilfunkdebatte. Da ist merkwürdiges Verhalten fast schon normal. Aber: Hinterher schämen sich die meisten und tauchen weg.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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