Immissionsprognosen im Vergleich: Telekom vs. Umweltinstitut (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 09.12.2013, 23:08 (vor 2047 Tagen) @ helmut

Aufbauen und in Betrieb nehmen, ohne wenn und aber !

Sag' mal "Helmut", könntest du nicht mal abschätzen, was denn die Eggersberger von dem Sendemasten unterm Schlossdach so abbekommen werden? Du bist ja vom Fach und wenn ich mich nicht irre, dann ist es die Telekom, die sich im Dachstuhl von Schloss Eggersberg niederlassen will - "Helmut", was willst du mehr.

Ich hoffe, du hast Zugriff auf die Daten der geplanten BTS, denn ich habe - nichts. Nicht mal die Höhenlage des Schlosses zum Dorf ist unstrittig, irgendwo habe ich gelesen, die Antennen wären auf Höhe des Dorfes. Das deckt sich zwar mit keinem Foto, was ich bisher gesehen habe, aber das muss nichts heißen.

Google-Earth sagt, das Schloss steht auf 458 Meter NN. Nach Süden steigt der Boden leicht an, das letzte Haus des Dorfes steht dort 215 Meter vom Schloss entfernt auf 467 Meter NN. Richtung Norden steht das letzte Haus 141 Meter vom Schloss entfernt auf 445 Meter NN. Nach Norden fällt der Boden also leicht ab, da müssten die Antennen schon im Schlosskeller stehen, damit sie halbwegs auf Höhe des letzten Hauses von Obereggersberg wären.

Und: Was hältst du von der Idee, der teuren Immissionsprognose des Umweltinstituts (UI) München mal - zum Vergleich - eine Immissionsprognose der Telekom gegenüber zu stellen? Das UI kann doch nur mit den Daten arbeiten, die es bei euch abfragt. Da fände ich das schon richtig spannend, die Prognose des "Schmiedel" mal mit einer Prognose des "Schmieds" zu vergleichen, ob denn das überhaupt einigermaßen stimmt, was das UI da demnächst vorlegen wird. Wie müsste ich es am besten anstellen, von euch so eine Immissionsprognose für lau zu bekommen? Immerhin bin ich schließlich Kunde der Telekom ;-). Einer, der beim Vertragsabschluss durch einen Vermittler bös' übers Ohr gehauen wurde, weil mir zum Ködern der Preis für eine Flatrate ohne Mehrwertsteuer genannt wurde. Bei der ersten Rechnung gab's dann eine saftige Überraschung ... Also: Wie wär's mit Wiedergutmachung?

[...]

Die lautesten Nachbarn von damals nutzen hier ihre Mobiltelefone am meisten.

Bei dem Antennenumbau hier für die Erweiterung auf LTE wurde kaum Notiz genommen.

Für die, die "Helmut"s Hintergrund nicht kennen: Er hat, ähnlich wie demnächst auf Schloss Eggersberg, seit gut zehn Jahren einen Mobilfunk-Sendemast auf seinem Hausdach stehen - und lebt, allen Prognosen der Anti-Mobilfunk-Prominenz zum Trotz, erstaunlicherweise noch immer.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Standortvermieter, Immissionsprognose, EMF-Prognose


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