10-Punkte-Plan für Anti-Mobilfunk-Aufständische (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 08.12.2013, 19:45 (vor 2047 Tagen) @ Peter

Was geht denn in dieser Stadt ab?

Dort geht das ab, was zuvor in zig anderen Gemeinden abgegangen ist, wenn ein neuer Sendemast auf einen oder zwei Wutbürger in der näheren Nachbarschaft trifft. Dann läuft kein zufälliges, sondern ein lang erprobtes Programm ab:

1) Verstand abschalten und sich im www auf den Websites einschlägiger Anti-Mobilfunk-Vereine mit pseudowissenschaftlichem Hintergrund Angst einjagen lassen. Damit das mit der eigenen Angst nicht so auffällt, den Schutz von Kindern, Kranken, Alten und Schwachen vorschieben. Sicherheitshalber, falls man mit dem eigenen Handy erwischt werden sollte, postulieren, man sei nicht generell gegen Mobilfunk, sondern nur gegen ... [... = gewünschtes bitte eintragen].
2) Bürgerinitiative gründen und Petition im Landtag oder bei der UNO einreichen.
3) Mit den angelesenen Angstbotschaften um sich werfen und Mitstreiter um sich scharen.
4) Schwur leisten, bis zum Umfallen gegen die Mobilfunkmafia zu kämpfen. Mitglieder der Mobilfunkmafia sind alle, die Gegenargumente vorbringen, insbesondere EMF-Fachleute von Ämtern und Behörden sowie Wissenschaftler.
5) Für den edlen Kampf um die Volksgesundheit Lokalpolitiker einspannen. Die sind mit der Thematik erfahrungsgemäß hoffnungslos überfordert und daher leichte Beute für erfahrenes Personal der Anti-Mobilfunk-Vereine. Beiläufig zwei, drei unverständliche Fachbegriffe fallen lassen, etwa "Periodical Location Update" - und der Expertenstatus ist gesichert.
6) Infoveranstaltung mit möglichst einseitiger Ausrichtung auf Anti-Mobilfunk-Referenten organisieren.
7) Presse, Radio und Fernsehen auf sich aufmerksam machen, als ginge es nicht um den momentan letzten, sondern um den ersten der derzeit gut 70'000 Mobilfunk-Sendemasten in Deutschland.
8) Provisionen mit interessierten Profiteuren der Angst vor Sendemasten aushandeln (Baubiologen, Alternativmediziner, Messtechniker, Berater ...) und Standortkonzept eines "unabhängigen Planers" für eine "bessere" Platzierung des Sendemasten fordern.
9) Sind keine weiteren Aufträge für Messungen, Abschirmungen, Mastenverschiebungen, Elektrosmog-Beratungen und dergleichen zu erwarten, Aktivitäten ohne Ankündigung einstellen und in die Bereitstellungsräume zurück fluten.
10) Sich auf die Schenkel hauen und zufrieden zurück lehnen. Augen und Ohren offen halten, ob sich das Stück nicht demnächst irgendwo in der Provinz aufs Neue aufführen lässt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Mobbing, Provokation, Mobilfunkmafia, Hetze, Alarmschläger, Beleidigung, Wutbürger, Lügen, Amateur, Rufmord, Gehilfe, Karren, Marionette, Dummbatz, nützliche Idioten, Nachbarschaft, Diffamieren


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