Recherche, Redakteure und olfaktorische Supernasen (Allgemein)

Radioburst, Montag, 02.12.2013, 21:01 (vor 2114 Tagen) @ Peter

"Blätter wie der DK und die MZ haben nicht, wie größere Zeitungen, Fachredaktionen."

Schon richtig, aber auch eine Zeitung ohne Wissenschaftsredaktion kann sich über Internet schnell über den Sachstand informieren. Von Redakteuren muss man das erwarten. Auch eine Überblick über die Szene ist schnell zu recherchieren. Man lese mal nur das dumme Zeug auf den einschlägigen Internetauftritten.
Doch die kleinen Lokalblättchen ziehen es vor, den vulgären Aktivisten mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, schließlich ist damit verbunden, sich als fürsorglich umweltschützerisch zu geben und Gutmenschenleser will man nicht verprellen. Man schaue nur mal das Laienteam der Riedenburger Lokalredaktion an. Zahlen bis zu einer Million können die nicht mehr verstehen: 1 MW/m² Feldstärke in Eggersberg!

Der Sender ist nicht die einzige Komödie, die diesen Ort aus der Langeweile verhilft. So haben wir aus dem gleichen Hetzlager seit Jahren z.B. die Leute aufwiegeln, von der Kläranlage (moderner Bau) würden unerträgliche Gerüche den Ort vergiften. Der DK berichtete in Dutzenden Artikeln mit Süffisanz. Natürlich stinkt die Anlage nicht mehr als andere moderne Anlagen, in der Siedlung nicht wahrnehmbar. Doch die Hetzer finden Querulanten, die sich anhängen und die Einbildung schafft den Rest. Die Hauptaktivisten sind bekannt, Motive bei näherem Hinsehen erklärbar.

So gesehen ist die bedauerliche Geschichte in Eggersberg, verbunden mit den üblen Verfolgungen und Unterstellungen nur die Fortsetzung grotesker Geschehnisse in den kleinen Städtchen. Jetzt eliminiert eben der Strahlenmörder aus dem Schloss, vorher liquidierten toxische Mordpartikel aus der Kläranlage.


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