Warum spricht keiner von Repeatern im Schloss? (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 20.01.2014, 12:36 (vor 1952 Tagen) @ Peter

Wo sollen denn die Informationen für den "Repeater" herkommen?
Ist es nicht so, dass der Repeater nichts nutzen würde, wenn es nicht einen externen Funkmast gäbe, so dass er überhaupt etwas zu "re-peaten" hat??

Stimmt, wenn nichts zum re-peaten da ist, hat ein Repeater Ferien.

Der Gedanke war der: Der neue Mast unterm Schlossdach versorgt primär die Dörfer, Wälder und Auen um das Schloss herum (Flächenversorgung) - primäres Versorgungsziel wäre also nicht das Schloss. Um auch das Schlossinnere zu versorgen, nebst Biergarten, gäbe es drei Möglichkeiten:

Die erste Variante ist praxisfremd, das Schloss ist ja kein mehrstöckiger Betonbunker.
Nachteil der zweiten Variante wäre die relativ hohe Immission im Schloss oben, unterhalb der Antenne. Vorteil wäre der Wegfall jeglicher Zusatzinvestition.
Vorteil der dritten Variante wäre die gleichmäßig geringe Immission im Schloss, eine möglicherweise auch in der näheren Schlossumgebung geringere Immission (Rücksichtnahme auf Schlossversorgung beim Ausrichten der Antennen entfällt), Nachteil sind zusätzliche Kosten für Gerätschaft.

Die Telekom kann durch Auswahl der Antennen und Downtilt Einfluss nehmen, wie sich das mit den (störenden und nützlichen) Nebenkeulen im Schloss verhält. Die wissen besser als ich, was machbar ist und was nicht. Der Schlossherr sollte mMn jedoch zumindest fragen, wie es bei der favorisierten Lösung immissionsmäßig im Schloss aussieht. Natürlich werden die Grenzwerte auch dort eingehalten, 5 W/m² würde ich im Schlafzimmer gefühlt dennoch nicht haben wollen. Wenn auch dieser Punkt zur Zufriedenheit aller geklärt ist, steht dem Mast unterm Schlossdach nach der erfolgten Gutheißung durch das Umweltinstitut mMn nichts mehr im Wege.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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