Stockheim: Sendemast gefährdet dörflichen Frieden (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 10.09.2018, 16:08 (vor 374 Tagen) @ H. Lamarr

Kostenpflichtiger Beitrag auf Main-Post

Auszug daraus:

Silas Weigand und Alexander Bauer verlasen anschließend ein Statement der Bürgerinitiative. Sie erwähnten die Weltgesundheitsbehörde (WHO), die davon ausgehe, dass schon bei sehr schwacher, weit unter den Grenzwerten liegender Mobilfunkstrahlung gesundheitliche Risiken beim Menschen entstehen können. Auch der Europarat fordere eine Reduzierung der Strahlenbelastung durch elektromagnetische Felder.

Unterschiedliche Grenzwerte

Weiter erwähnten sie die unterschiedlichen Grenzwerte zum Beispiel in Deutschland, Österreich oder im Vergleich zu EU-Empfehlungen. Das Argument, dass ein Mast in der Ortsmitte weniger strahlt, wurde als nicht richtig dargestellt. Damit sei die Selbstbestimmung des Menschen gestört, weil der Sendemast immer mit voller Leistung strahlt. Die Gegner erwähnten noch, dass die langen Nutzungsverträge der Telekom den weiteren Zubau von Anlagen auf dem Mast ermöglichen würden. Mit der Internetgeschwindigkeit habe der geplante Mast gar nichts zu tun, dazu bedürfte es des Ausbaus des Glasfasernetzes. Deshalb sollte dieser Ausbau forciert werden.

Kommentar: An dieser Darstellung der Bürgerinitiative stimmt, vorausgesetzt sie wird richtig wiedergegeben, so gut wie nichts, wie sich z.B. hier im Forum leicht recherchieren lässt. Dass die beiden es dennoch wagen, diesen Stuss öffentlich vorzutragen, ist ein Beleg für die Existenz des Dunning-Kruger-Effekts, der auch auf die Referentin des Abends aus meiner Sicht zu 100 Prozent zutrifft.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Waldmann-Selsam, Dunning-Kruger-Effekt, Stockheim


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum