W-LAN-Gegner drohen, ihre Kinder von der Schule zu nehmen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 05.10.2012, 12:16 (vor 2596 Tagen) @ H. Lamarr

Und wieder ist es eine verbohrte Minderheit, die in ihrer übersteigerten Angst vor W-LAN an den Schulen ihrer Gemeinde, sich im Recht sieht, damit zu drohen, die eigenen Kinder von der Schule zu nehmen, falls dort W-LAN eingeführt wird. Mit den W-LAN-Gegnern der Gemeinde Glarus Süd diskutiere ich seit längerem <hier> die gefühlten und die tatsächlichen Risiken von W-LAN an Schulen. Wie üblich ergebnislos, denn Mobilfunkgegner lassen sich in ihrer Überzeugung nicht beirren, sie vertrauen lieber in Anti-Mobilfunk-Vereinen organisierten Hobbyexperten, als der anerkannten Wissenschaft.

"Glarus ist einzigartig vielseitig. Wir sind eine dynamische, weltoffene und kulturell interessante Gemeinde, in der es sich gut leben, arbeiten und geniessen lässt", heißt es auf der Website der Gemeinde.

Auszug aus Free W-LAN:

"Nach vorherigen Gesprächen mit den WLAN-Gegnern von Matt informiert die Präsidentin der Schulkommission Glarus Süd, Brigitte Weibel, über das weitere Vorgehen und den aktuellen Stand der Dinge.

Der Antrag zur Abschaffung von WLAN an den Schulen in Glarus Süd müsse vor der Gemeindeversammlung oder der Landsgemeinde thematisiert werden. Soviel steht für Brigitte Weibel, die Präsidentin der Schulkommission Glarus Süd, fest.

Zuvor hatte ein Matter Paar beantragt, alle Schulen in Glarus Süd auf verkabelte Internetanschlüsse umzustellen. Als „unzumutbar“ hatten sie die Installation von WLAN an Schulen erklärt und dass die Kinder litten, insbesondere da sich diese noch im Wachstum befinden. Mit Hintergrundinformationen versuchten sie, die von WLAN ausgehende Gefahr zu belegen. Eine von ihnen initiierte Unterschriftenaktion sollte dabei Druck auf die Kommission ausüben."

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Unterschriftenaktion


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