Elektrosmog-Hysteriker hielten Kinder in Kellerverschlag (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 19.08.2016, 13:02 (vor 1126 Tagen) @ H. Lamarr

Auszug aus dem Spiegel-Artikel Elektrosmog: Das Geschäft mit der Strahlen-Angst vom 30. Januar 2006:

Bisweilen kann Vorsicht aber auch in Wahn umschlagen: Im vergangenen Jahr mussten Polizisten in einer Ortschaft in Brandenburg zwei Mädchen aus einem Kellerverschlag befreien. Nachbarn hatten die Beamten verständigt, als sie die Kinder schreien hörten. Wie das Jugendamt später feststellte, wollten die Eltern ihre Töchter schützen - weil in der Umgebung in den letzten Jahren immer mehr Mobilfunkmasten aufgestellt worden waren.

Kommentar: Keller gelten in der Anti-Mobilfunk-Szene als sichere Zufluchtsorte vor Mobilfunkstrahlen, darüber gibt es mehrere anekdotische Fallberichte. Diese Zuflucht ist nicht nur völlig unnötig, sie kann auch wirklich gesundheitsschädlich sein, dann nämlich, wenn Kellerschläfer in Regionen wohnen, in denen viel Radon (Gas) aus de Erdreich in Häuser eindringt. Radon ist schwerer als Luft und sammelt sich daher bevorzugt in Kellerräumen, es gilt bei Langzeiteinwirkung als bedeutender Auslöser für Lungenkrebs.

Hintergrund
Bundesamt für Strahlenschutz über Radon

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Angst, Spiegel, Radon, Keller


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