Lebensgefährlicher Tipp einer überzeugten Elektrosensiblen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 15.07.2013, 11:39 (vor 2317 Tagen) @ H. Lamarr

In der Mirror-Site der Yahoo-Group eSens schreibt am 9. Juli 2013 die Teilnehmerin Christine:

P.S. Removing the GFI outlets and replacing them with standard 15 amp/20 amp outlets worked wonders. After they were replaced, I felt "normal" in my new house. If you have GFIs, I highly recommend having them removed.

Ein <GFI> ist das, was wir hier als FI-Schutzschalter kennen (Fehlerstromschutzschalter). Sinn und Zweck eines FI-Schalters ist es, zu erkennen, dass Strom über einen Menschen gefährlich abfließt und nicht ungefährlich über den N-Leiter der Elektroverkabelung. Erkennt der FI-Schalter eine Stomdifferenz auf den stromführenden Leitungen eines von ihm überwachten Stromkreises (Hin- und Rückleiter), trennt er zum Schutz des Menschen den Stromkreis in aller Regel ab 30 mA Differenz vom Netz - eine lebensrettende Maßnahme.

Der Tipp von Christine, den FI-Schalter gegen normale Sicherungen zu ersetzen (Leitungsschutzschalter), ist daher unverantwortlich und lebensgefährlich! Eine Sicherung schützt nicht Leben, sondern nur die Drähte die Elektroinstallation vor dem Schmelzen im Falle eines Kurzschlusses.

Es gibt auch keinerlei physikalisch/biologisches Wirkmodell, wieso es der EHS Christine besser gehen sollte, wenn die FI-Schalter gegen Sicherungsautomaten ersetzt werden. Denn FI-Schalter detektieren den Stromfluss nichtinvasiv und grundsätzlich auf die gleiche Weise (Magnetfeld), wie ein Sicherungsautomat (Kurzschlusserkennung).

Marc Martin, Initiator der eSens-Group, weist Christine dankenswerterweise auf die Gefährlichkeit ihres Tipps hin.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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