Missgunst in Hohenpeißenberg (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 06.04.2012, 15:19 (vor 2776 Tagen) @ H. Lamarr

2009 wurde in Hohenpeißenberg ein neuer Mobilfunkmast errichtet. Die politisch organisierten Sendemastengegner des Ortes schrieben daraufhin in ihrer Vereinszeitung:

"Die finanziellen Vorteile dieses Bauwerks hat eine Familie unseres Ortes, den möglichen Schaden tragen vielleicht viele Familien."

Wie die "Familie unseres Ortes" mit der Ächtung zurechtgekommen ist, kümmert die Sendemastengegner nicht. Weiter fordern sie mit der in keiner Weise belegbaren Behauptung es gäbe "immer mehr elektrosensible Menschen": "Deshalb sollten wir alle daran interessiert sein, Standorte möglichst weit außerhalb der Wohnbebauung zu schaffen."

Ich hab' mir die Situation vor Ort einmal in Google Earth angesehen (siehe Bild) und kann nur mit dem Kopf schütteln. Der neue Standort liegt rund 280 Meter von der Wohnbebauung entfernt an einem Hang mindestens 70 Metern über den ersten Wohnhäusern. Dies bedeutet im Klartext: Lächerlich niedrige Funkimmissionen selbst bei den am ungünstigsten stehenden Häusern. Dennoch wurde von den Sendemastengegnern dort der soziale Unfrieden geschürt und der Standortvermieter in Misskredit gebracht.

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Bild: Google Earth

Hintergrund
Im Verein "Aufwind" sind der ehemalige Nachrichtentechniker Josef Riedl und seine Frau politisch aktiv. Riedl ist zugleich für die Website "Die besorgten Bürger von Hohenpeißenberg" verantwortlich (Nachtrag: die Website wurde im Dezember 2014 vom Netz genommen).

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Politik, Die Grünen, Sozialer Unfrieden, Standortvermieter, Dissozial, Hohenpeißenberg, Missgunst, Seitz-Hoffmann


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