Nutznießer - Wissenschaftsladen Bonn (Allgemein)

KlaKla, Sonntag, 09.12.2018, 15:13 (vor 260 Tagen) @ KlaKla

Ziel von Wissenschaftsläden ist es, Anfragen von Bürgern in Wissenschaft und Forschung hineinzutragen sowie Ergebnisse der Wissenschaft für Bürger verständlich aufzubereiten, sodass diese sich kompetent engagieren können. So steht‘s in Wikipedia. Zum Thema Elektrosmog wird der Wissenschaftsladen Bonn seinen eigenem Anspruch, meiner Meinung nach nicht gerecht. Mag daran liegen, dass hier ein Mann seit Jahren das Thema alleine beackert.

EMF-Expert Dr. Klaus Trost ist Chemiker, kein Wissenschaftler, Elektrotechniker, Mediziner oder Biologe. Er scheint sich am BUND -(Kühling), zu orientieren, der bekanntermaßen seit Jahren infiziert ist durch Baubiologen und selbsternannten Experten. Er verfasst günstig gutachterliche Stellungnahmen und misst in Wohnungen. Wie oder wo durch er die dafür notwendige Kompetenz erworben ist unklar. Anzunehmen, durch Selbststudien unter zu Hilfenahme von Google oder durch Baubiologen-Seminare/Fernstudium.

Trost: „Zahlreiche Studien haben in den letzten 15 Jahren belegt, dass die gesundheitlichen Auswirkungen von z.B. durch Hochspannungsleitungen, Mobilfunk oder Trafostationen verursachten Elektrosmog weit höher sind als ursprünglich angenommen.“ Trotzdem wurden die vom Anfang der 1990er Jahre stammenden Grenzwerte auch 2013 nicht verschärft.

Unausgesprochen wird allen Wissenschaftler und Regierungsstellen Inkompetenz unterstellt! :no: Ich erinnere hier gern noch mal an folgenden Beitrag: Mobilfunkstudien: Bewertung der Ergebnisse durch Laien von Dr. G. Ratto

Trost: „Angesichts dieser Situation wäre es angemessen gewesen, bei der Neufassung der 26. BImSchV das Vorsorgeprinzip zugrunde zu legen.“ So hätte man nach dem Vorbild der Schweiz für sensible Bereiche wie z.B. Wohnungen, Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser und andere Daueraufenthaltsbereiche von Menschen besondere Sicherheitsgrenzwerte einführen können.

Grenzwertsenkung: Denn sie wissen (nicht), was sie tun!

Trost: Elektrosensible Menschen gibt es auf jeden Fall, das kann ich aus meiner Arbeit unbedingt bestätigen. Es ist sehr schwierig für diese Menschen, in unserer heutigen funkdurchseuchten Welt zu leben. Es sollte Schutzgebiete für solche Menschen geben. Aber die Mobilfunkbetreiber lehnen es zum Beispiel ab, irgendwo Funklöcher bestehen zu lassen.

Reservate/Gettos/Schutzzone/ Oasen wurden von EHS abgelehnt. Gerade hier liefen zu diesem Thema viele Diskussionen, an denen jedoch Dr. Klaus Trost nicht teil nahm.

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
BUND, Verein, Netzwerk, Hochspannungsleitung, Autodidakt, Chemiker, Kühling, Wissenschaftsladen Bonn, Trost


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