Schwarzwälder Bote - Schramberg (Allgemein)

KlaKla, Donnerstag, 03.10.2019, 09:34 (vor 40 Tagen) @ KlaKla
bearbeitet von KlaKla, Donnerstag, 03.10.2019, 09:50

Nun berichtet der Schwarzwälder Bote (Johannes Fritsche) über die Veranstaltung "Die Gefahren des 5G-Mobilfunks, Schramberg"

Einleitend berichtet Fritsche über das "überwältigende" Interesse der Bürger an dem Thema. Dann kommt er zu den Veranstaltern, ein Zusammenschluss von ..."

Auszug: Hans Kurt Rennig von der BUND-Ortsgruppe Schiltach/Schenkenzell eröffnete: "Wünschenswert ist, dass dieses komplexe Thema nicht nur von wirtschaftlicher Seite betrachtet wird, sondern auch Fachleute aus Medizin, Biologie, Theologie und Ethik zu Wort kommen." Parteien und Kommunen sollten sich diesem Themenkomplex stellen.

Kommentar: Seit vielen Jahren wird über das komplexe Thema gesprochen und geschrieben. Das scheint an Rennig vorbei gegangen zu sein. Da musste wohl erst ein Schreiben vom BUND kommen, damit der Chorleiter aktiv wird. :no:

Auszug: Mit einem Messgerät demonstrierte er an einem Besucher sogar, wie sehr der menschliche Körper Mobilfunkstrahlung absorbiere. "Was macht die mit den Zellen im Körper?", fragte er. Hensinger zitierte Studien zur tumorfördernden Wirkung von Mobilfunkstrahlen, er forderte eine Technologiefolgeabschätzung zu den 5G-Funkmästen und die öffentliche Diskussion der Ergebnisse. 5G sei ein soziotechnisches System für Überwachung und mehr Konsum. "Das muss in den Gemeinderäten der Kommunen diskutiert werden."

Kommentar: Mit der Knatterbox erzeugt man erschreckende Geräusche, dass man damit sichtbar machen kann, wie der menschliche Körper Mobilfunkstrahlung absorbiert, ist mir neu. Hat Hensinger den Budenzauber der Baubiologie angewandt? War das Messgerät ein einfacher Phasenprüfer? Darüber schweigt der Verfasser.

Auszug: Viele Fragen wurden nach Hensingers Vortrag gestellt. Von der Tendenz her allesamt von 5G-Gegnern oder -Kritikern. Anwesende, die 5G neutral oder positiv und den Äußerungen von Hensinger kritisch gegenüberstanden, äußerten sich nicht laut. Die Stimmung in der Aula war nicht danach und die Zeit war fortgeschritten, ein kontroverse Diskussion hätte den Rahmen der Veranstaltung gesprengt. Ob man nicht das Smartphone wegwerfen und zurück zum Festnetz soll, fragte zum Beispiel ein Mann aus Waldmössingen. Da man sich nicht mehr so einfach ausklinken können, plädierte Hensinger für ein "Strahlenminimierungskonzept".

Kommentar: Strahlenminimierungskonzepte stellen eine klare Steuerverschwendung dar. Profitieren tun davon kommerziell orientierte Mobilfunkgegner. Wer Sendemasten an den Stadtrand verschiebt, sorgt dafür, dass die Handynutzer einer unnötig höheren Strahlenbelastung ausgesetzt werden, darunter eine Vielzahl von Kindern. Der Schutz der lautstarken Sendemastgegner zulassen aller Handynutzer. :no:

Auszug: Außer wie man sich vor Mobilfunk und Wlan schützen könne, wurde gefragt, was man den jetzt noch gegen 5G machen könne. "Bürgerinitiativen müssen sich formieren und auf Gemeinderäte wie Bürger zugehen und diese informieren", antwortete Hensinger. Die 5G-Kritiker fordern einen Ausbaustopp, bis die Unbedenklichkeit von 5G eindeutig nachgewiesen sei.

Kommentar: Hensinger und sein Lobbyverein Diagnose-Funk suchen Unterstützer. Seine Forderung ist erwartungsgemäß unrealistisch bezgl. Ausbaustopp. Für kommerziell Interessierte ist der Weg das Ziel. Je mehr besorgte Bürger desto mehr Einflussnahme erhoffen sich Autodidakten und kommerziell Interessierte (Baubiologen, Elektrobiologen, Messtechniker, Umweltmediziner, Homöopathen, Heilparktier, Geistheiler, Rutengeher, Buchautoren, RA etc.). Dank Bühnenbereiter und Boulevardmedien erobert man die Landbevölkerung.

Die Szene ist durchzogen von kommerziell Interessierten und selbst ernannten Experten, die gegen Fachlich kompetente Wissenschaftler oder staatliche Institutionen wettern. Siehe Baubiologe Jörn Gutbier und seine eindrucksvolle Wutrede. Und hier, der peinliche Auftritt von Petent Meßmer und W. Kühling BUND. Sie fordern unabhängige Wissenschaft. Fündig wird man in der Pseudowissenschaft. Mit der Angst kommt der Geschäftsabschluss. So kann man Geld verdienen wenn man nix seriöses auf die Beine gestellt bekommt. Jeden Morgen steht ein Dummer auf, man muss ihn nur finden. :wink:

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Werbung, Standortkonzept, Profiteur, Seifenblase, Netzwerk, Gehilfe, Kommerz, Multiplikator, Budenzauber, Unterstützer, Boulewardmedien


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