Fall 65: Berichtigung zu Jakobs 5G-Irrtümern unerwünscht (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 03.09.2018, 09:41 (vor 353 Tagen) @ H. Lamarr

Strangthema: Dringende Warnung vor 5G
Ausgangsposting: http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=71405#p71405
Verfasser des Ausgangspostings: "Hans-U. Jakob" (unten Text rot)
Datum: 02.09.2018
Verfasser des Antwortpostings: "Erwin" (unten Text schwarz)
Kommentarlose Löschung des Antwortpostings?: Ja

Nicht erschienenes Antwortposting

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Es gibt kein Beamforming, sondern ledigliich ein Beamhopping
Dass die Keule dem Empfänger über einen 120Grad-Kreissektor folgt, ist technisch nicht machbar. Was dagegen möglich ist, ist dass der Empfänger, wenn er sich bewegt, jeweils von einer der dicht gestreuten Keulen (es sind mindestens 64) in die nächste hüpft und von dieser übernommen wird. Etwa so, wie wenn in der heutigen Technologie ein Empfänger der sich vorwärtsbewegt, von der nächsten Funkzelle übernommen wird. (handover)
Es sieht dann nur so aus, als würde der Strahl (Beam) dem Empfänger folgen. Es gibt demnach kein Beamforming, sondern ledigliich ein Beamhopping

Sehen Sie dazu unbedingt https://www.gigaherz.ch/dringende-warnung-vor-5g/
Vorher muss gar nicht weiterdiskutiert werden.

Die Mobilfunklobby hat bereits in dieser Richtung reagiert und betont, ein Mensch könne ja nur von einer Keule getroffen werden und nicht von allen 64 pro Sektor gleichzeitig. Was natürlich nur stimmen kann, wenn pro Sektor nur 1 Handy bedient wird. Aber im Endausbau werden es tausende pro Sektor sein und alle Keulen pro Sektor voll auslasten. Ein Mensch wird dann äbzüglich der Dämpfungsfaktoren aus den Senderichtungen, alle Keulen zu spüren bekommen. Die näheren stärker und die weiter entfernt liegenden schwächer. Wir müssen jetzt heillos aufpassen, dass die Behörden das richtig hochrechnen und nicht nur die Belastung aus einer einzigen Verbindung. So wie das in Baupublikationen für Versuchsanlagen bereits falsch dargelegt wird.
Hans-U. Jakob (Gigaherz.ch)

Im IZgMF-Forum bestreitet "Kuddel", ein Teilnehmer mit unstreitig hoher technischer Kompetenz, die Ausführungen von Herrn Jakob. Insbesondere bemängelt er die Darstellung, es gäbe bei 5G-Antennen bis zu 64 (gleich starke) Hauptkeulen. Hier sei es beim Gigaherz-Präsidenten zu einer Verwechslung der Strahlenkeulen mit der Anzahl der Dipole in einem Antennenarray gekommen. Richtig sei, dass es wie bisher auch bei 5G eine einzige Hauptkeule mit starker Richtwirkung geben kann. Nur dieser Fall ist grenzwertbestimmend. Neu ist, dass es stattdessen auch mehrere Hauptkeulen geben könne, z.B. vier, die dann aber nur mit schwächer Richtwirkung und Reichweite operieren könnten. Im Vergleich zu einer einzigen Hauptkeule reduziere sich die Immission bei vier Hauptkeulen schon um 6 dB. Bei sechs Hauptkeulen wäre die Reduzierung bei knapp 8 dB. Allein schon dieser Begrenzungseffekt setzt einem Antennenarray mit z.B. 64 Antennen im Alltagsbetrieb bei der Verteilung der Sendeleistung auf mehrere Hauptkeulen Grenzen, bei theoretisch 64 Keulen gäbe es weder eine praktisch nutzbare Richtwirkung noch einen nennenswerten Antennengewinn. Deshalb scheidet diese Version per se aus Grenzwertbetrachtungen aus.

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Kommentar: Ein Blick in die Regeln des Gigaherz-Forums zeigt, dass das Antwortposting keine Regel verletzt. Dass es dennoch der Zensur zum Opfer gefallen ist, dokumentiert den festen Willen des Vereins gigaherz.ch zur Desinformation von technischen Laien.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Jakob, Strahlenkeule, Elektriker, 5G, Mini-Antenne, Beamforming


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