9. Gigaherz-Kongress 2012 wieder in Bern? (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 23.04.2011, 22:19 (vor 3149 Tagen) @ Fee

Ausgesprochen unfair ist, dass auch die Richtigstellung zu Jakobs falscher Behauptung (Chef-Mathematiker ...) unterdrückt wird. Das ist Zensur in klassisch beschämender Form.

Ich finde Ihre ganze Kampagne gegen diesen Kongress nicht ersichtlich und nicht fair

Kampagne? Was für eine Kampagne? Herr Jakob hat bei der Wahl des Veranstaltungsortes einen ziemlich peinlichen Fehler gemacht, den ich zufällig entdeckt und dann darauf hingewiesen habe. Es spottet doch jeder Beschreibung, sich einerseits als Interessenvertretung von "Elektrosmog-Betroffenen" mit viel Getöse in Szene zu setzen und dann eine Tagung mitten in ein Elektrosmog-Meer zu setzen.

Hat Gigaherz vorab irgendeinen Mucks gemacht und auf den W-LAN-Hotspot hingewiesen (... wir bemühen uns um Abschaltung ...) oder auf die zig Mobilfunksender vor Ort (... sind die meisten nur mit schwacher Leistung ...)? Nein, nichts dergleichen ist passiert, gar nichts wurde im Vorfeld über die Feldsituation vor Ort kommuniziert. Eben daran ist ja erkennbar, dass Herr Jakob ohne die Elektrosensiblen geplant hat, ihn interessierte es viel mehr, wie er die "gewaltige Menschenschar" am besten ins Hotel bringt. Dass die Teilnehmer am Ort der Veranstaltung vielleicht ein bisschen umher spazieren oder gar in guter Lage, also in Hotels eher oben übernachten möchten, daran wurde offenkundig nicht gedacht. Ist ja alles auch kein Problem, es sei denn, man sieht sich als schwer elektrosensibel, dann ist das dort die Hölle.

Ich kann das auch überhaupt nicht mehr nachvollziehen. Sie selbst sehen sich als extrem EHS, sagen, dass Sie kein Metall in Betonwänden vertragen, keine metallischen Bettpfosten, kein Power-Line, kein DECT, keine elektrischen Weidezäune. Dennoch scheint es für Sie das Normalste auf der Welt zu sein, dass Ihr Präsident Ihnen zumutet, diese Veranstaltung mitten in Bern zu besuchen. Das ist mMn tödlich für Ihre Glaubwürdigkeit, das kann kein Außenstehender mehr nachvollziehen. Am Schlimmsten finde ich aber, dass Sie und Herr Jakob allein um Schadensbegrenzung bemüht sind und alle anderen Schuld haben - nur einer nicht: Gigaherz. Diese Verbissenheit, mit der selbst solche Fehlentscheidungen wie die von Bern verteidigt werden, das ist mMn der eigentliche Skandal.

Wenn alles so harmlos ist in Bern, wie Sie und Ihr Präsident es darstellen, dann "Fee", spricht ja nichts dagegen, 2012 den 9. GHz-Kongress abermals zur komoden Anreise Ihres Vereinsvorstands in Bern stattfinden zu lassen - nicht wahr?! Er wird ja nicht jünger.

Was Sie als Kampagne empfinden, resultiert einzig und allein aus den mMn höchst unbefriedigenden Antworten, die Gigaherz zu dem Vorfall eingefallen sind. Kommt es den Gigaherzlern denn gar nicht in den Sinn, sich bei den EHS wenigstens mal zu entschuldigen? Nein, niemals, Sie brauchen ja keine Ratschläge von mir schon gleich gar nicht. Und doch folgt Herr Jakob brav meinen Empfehlungen, lädt z.B. Prof. Belpomme ein oder schreibt umgehend "Ausverkauft" dorthin, wo ich es ihm nahe legte. Also, vielleicht ist ja doch noch ein Hauch von Respekt für möglicherweise verprellte EHS-Teilnehmer drin?

... und dazu, dass Sie nun noch beim Hotel Kreuz intervenieren wollen wegen des Public-W-Lan kann ich nur schreiben, ob es Ihnen noch gut geht.

Zeigen Sie mir, wo ich geschrieben habe, ich wolle "beim Hotel Kreuz intervenieren wegen des Public-W-Lan". Wenn Sie's finden, entschuldige ich mich bei Ihnen. Wenn Sie es nicht finden, erwarte ich Ihre Entschuldigung.

Obwohl Herr Jakob klare Messwerte genannt hat, wird auch das von Kla Kla hier verdreht und miesgemacht http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45509

Dann beschweren Sie sich bitte bei "KlaKla" und nicht bei mir, im IZgMF-Forum posten Teilnehmer nicht als Statisten eines "Präsidenten", sondern selbstständig.

Was soll denn eigentlich das in der Ueberschrift erwähnte 1 µmW/m2 sein?

In Deutschland nennen wir so etwas schon seit längerem "Tippfehler". Danke für den Hinweis, ich werde das sofort korrigieren.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Fehler, Zerrbild, Realitätsverlust, Schadensbegrenzung


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