Fall 24: Ohne Wirknachweis keine Suche nach Wirkmechanismen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 19.02.2012, 01:34 (vor 2741 Tagen) @ H. Lamarr

Strangthema: Sind Funkuhren gefährlich?
Ausgangsposting: http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=62698#62698
Verfasser des Ausgangspostings: "paul" (unten rot zitiert)
Datum: 16.02.2012
Verfasser des Antwortpostings: "Federlin" (unten schwarz)
Kommentarlose Löschung des Antwortpostings?: Nein

Nicht erschienenes Antwortposting

Wenn die Wissenschaft weiterhin dominierend in Wissensfragen bleiben will, bleiben will, muss sie ein Wirkmechanismus erarbeiten, anhand welchen bei verschiedenen Menschen die verschiedenen Ausprägungen diese Problems erklärt werden können.
Zur Zeit ist es einfach nur lächerlich, mit welcher Wehemenz auf der Inexistenz des grossen Problems Elektrosmog herumgeritten wird, und relativiert massiv, insgesamt die Glaubwürdigkeit von Wissenschaft.

Das sehe ich ganz anders!

Wie soll denn ein Wirkmechanismus gefunden werden, wenn noch nicht einmal eine Wirkung gefunden wurde?

Die beliebteste Selbsttäuschung aller mir bekannten EHS ist die, so zu tun, als ob EHS eine objektiv festgestellte ungewollte Fähigkeit ist, die außer Diskussion steht. Allein EHS und deren Patrone sehen dies so und reden daher gerne über allerlei Wirkmechanismen, Schutzzonen, politische Maßnahmen, Schadenersatzansprüche, Frührente usw. usf. Alle anderen aber reiben sich darüber nur verwundert die Augen.

Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen, EHS-Tests verdammen und die Wissenschaft pauschal wahlweise für korrupt oder inkompetent erklären. Notiz nimmt davon niemand, der wichtig ist. Denn es führt eben kein Weg daran vorbei, dass EHS, wollen sie nicht nur den sekundären Krankheitsgewinn auskosten, an der Objektivierung von EHS mitwirken müssen. Die Zeit dafür wird meiner Meinung nach knapp, denn wenn weit mehr als 1000 überzeugte EHS im Zuge wissenschaftlicher Tests samt und sonders versagt haben, dann kann man sich leicht ausrechnen, wie groß das Interesse in der Wissenschaft noch ist, weitere 1000 zu testen. Der neue Test der Bürgerwelle löst das Problem nicht, weil er ebensowenig anerkannt ist wie der EHS-Test von L. v. Klitzing. Bestenfalls ein bisschen Zeitaufschub bringt der BW-Test, bis die mit ihm positiv getesteten Probanden bei wissenschaftlichen Kontrollen die Ergebnisse nicht wiederholen können. Das dürfte dann so um 2020 herum das Finale sein, in der Erforschung von "Elektrosensibilität".

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
EHS, Selbsttäuschung, Frührente


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