HE, Büttelborn - keine weitere Steuerverschwendung (Allgemein)

KlaKla, Sonntag, 19.08.2018, 08:26 (vor 243 Tagen) @ Gast
bearbeitet von KlaKla, Sonntag, 19.08.2018, 08:53

Schnellstens will Bürgermeister Andreas Rotzinger jetzt einen Gutachter finden, der die Gemeinde berät. Doch diese sind rar und auch nicht ganz billig: Zwischen zwei und vier Euro pro Einwohner beträgt deren Honorar. Bis Ergebnisse vorliegen und wegen der Komplexität des Themas wird die Bürgerversammlung zum Thema Mobilfunk verschoben. Um die Bürgerversammlung vorzubereiten, wurde eine Raktionsgruppe gebildet, der Bürgermeister Andreas Rotzinger, Peter Best, Markus Merkel und Klaus Astheimer angehören.

Kommentar: Keine weitere Steuerverschwendung beim Mobilfunknetzausbau. Am Ende entscheidet der Betreiber wo er den Sendemast errichtet unter Einhaltung der Grenzwerte. Das sollte selbst ein ehemaliger Mobilfunkgegner vermitteln können. Nun trägt der Bürgermeister Rotzinger und seine Räte Verantwortung für die Belange aller Bürger. Verabschieden sollte sie sich von all jenen Alarmisten mit kommerziellem Hintergrund und pseudowissenschaftlichem Gedöns.

Ein Blick auf den oben angeführten Kartenausschnitt der BNetzA verdeutlicht, warum die Betreiber ins Zentrum wollen. Je transparenter man agiert desto besser klappt es mit dem Dialog, ohne kostspielige Vermittler. Ein Profil überragendes Gebäude kann jeder Bürger selbst innerhalb eines Suchkreises finden. Möglich, dass das Gemeindeverwaltungsgebäude in der Mainzer Straße 13 so einen Standort darstellt. Wird dieser realisiert, fließen die Einnahmen in die Gemeindekasse.

Die überteuerten bunten Bilder von Ulrich aus München verdeutlichen auch nur, dass am Standort X eine prognostizierte Strahlenbelastung, hochgerechnet auf voller Auslastung weit unterm Grenzwert liegt.

Ulrichs Textbaustein dazu: Die Untersuchung liefert keine Hinweise, dass der in Deutschland gültige Grenzwert überschritten wird bzw. werden könnte. Konkrete Aussagen zur Einhaltung des Grenzwerts sind mit dieser Untersuchung jedoch nicht verbunden sondern können den jeweiligen Standortbescheinigungen der Bundesnetzagentur entnommen werden. Im Zweifelsfalle können ergänzende Informationen bei in Betrieb befindlichen Anlagen durch Messungen erlangt werden.
(Er macht im Gutachten gleich aufs Folgegeschäft aufmerksam) :-)

Ob der Bürger nun mit 1,5 oder 5,8 mW/m2 in einer Höhe von 4 m übern Grund belastet wird ist belanglos. Da hält sich niemand dauerhaft auf. Wer Angst vor der Strahlung hat Aufgrund des Geredes kommerziell interessierter Funkgegner und selbst ernannter Experten wird seine Angst nicht verlieren. Es ist nicht Aufgabe der Gemeinde Steuergeld zu verpulvern für ein typisches Phantomrisiko, welches befeuert wird von Nutznießern. Diese Leute (ich nenne sie mal Brandstifter) findet man u.a. beim BUND/BUND-Naturschutz.

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