Königsfeld: 30'000 Euro für Gutachter verpulvert (Allgemein)

KlaKla, Donnerstag, 12.07.2018, 08:12 (vor 11 Tagen) @ spatenpauli
bearbeitet von KlaKla, Donnerstag, 12.07.2018, 08:53

… Jeder Kompromiss außerhalb der Wohnbebauung bringe den Bürgern großen Gewinn.

Gritsch wies darauf hin, dass die Strahlenbelastung durch schnurlose Telefone, W-Lan oder Handys wegen der großen Nähe zum Körper weit höher liegen kann als die durch Masten. Auch die mit Quecksilber versetzten Energiesparlampen hätten oft sehr hohe Abstrahlungen.

... Innerhalb der Wohnbebauung in Erdmannsweiler liege der Spitzenwert bei 2,1* und in Neuhausen bei zwei Volt pro Meter.

* Umgerechnet 2,1 V/m = ca. 11,6 mW/m² und 2 V/m = ca. 10,6 mW/m²

Kommentar: Erstaunlich, dass dieser Experte einen Standort am Ortsrand als günstiger bewertet. Bekanntlich steigt durchs verschieben des Sendemast an den Stadtrand die Belastung für alle Mobilfunkynutzer, darunter eine Vielzahl von Kinder und Jugendlichen. Je weiter der Sendemast und das Endgerät zueinander stehen desto höher die Belastung beim Nutzer. Zum Wohle einiger weniger Anwohner wird die Gesundheit vieler Nutzer unnötig mehr belastet. Genau auf diesen Irrsinn ist das Geschäftsmodell externer Standortplaner ausgelegt. Erschreckend ist, dass selbst heute noch Gemeindevertreter dafür Steuergeld verschwenden. Mir zeigt es, dass die Verantwortlichen nicht das Wohle der Allgemeinheit im gesamten Überblick haben. Vielmehr entsteht der Eindruck, sie lassen sich leiten vom lautstarken Mob der selbst jedoch keine Lösung zu bieten hat.

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