BW, Freudenstadt: stadteigenes WLAN-Netz (Allgemein)

Gast, Donnerstag, 19.07.2018, 07:20 (vor 365 Tagen) @ KlaKla

Auszug Schwarzwälder Bote 18.07.2018

Mobilfunk war in der Vergangenheit immer wieder Diskussionsthema im Gemeinderat. Insbesondere die SPD-Fraktion hatte mehrfach darauf gedrängt, einen Vertreter aus Sankt Gallen einzuladen. Passiert sei aber bis heute nichts, weshalb man nun halt selber aktiv geworden sei und den Leiter des Umwelt- und Energieamts der Stadt in der Schweiz, Harry Künzle, eingeladen habe, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Eberhard Haug im rappelvollen Vortragsraum des Schwarzwaldhotels.

Grenzwerte hier zu hoch

In der Diskussionsrunde sagte Künzle, dass derzeit in Sankt Gallen Abstände der Kleinstzellen von 300 Metern reichen. Sollte das Netz an Grenzen stoßen, könnten einfach weitere Kleinstzellen dazwischengesetzt werden. Verkaufen wollen die Schweizer ihr Modell schon deshalb nicht, weil man großes Interesse daran habe, andere Kommunen darin zu unterstützen, es weiter zu verbreiten. Hemmschuh in Deutschland seien die im Vergleich zur Schweiz deutlich höheren Grenzwerte. Die seien so hoch, dass sich Mobilfunkbetreiber derzeit über eine Zusammenarbeit keine Gedanken machen müssten. "Die kratzt das nicht. Die haben noch ziemlich Reserve", so Künzle.

Hintergrund
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Harry Künzle, Vortrag zum Projekt St. Gallen Kleinzellenversorgung vom Nov. 2015

Tags:
Diagnose-Funk, Kleinzellen, Freudenstadt, SPD, Künzle


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