GAP, Mobilfunk und das Dialog-Verfahren (Allgemein)

KlaKla, Dienstag, 12.12.2017, 08:35 (vor 551 Tagen) @ Gast

Was verstehen die Gemeinderäte Garmisch-Partenkirchen unter dem Dialog-Verfahren, was sie als Alternative zur Bauleitplanung anbieten?

Im Rahmen eines Dialoges-Verfahrens betrachten die Gesprächspartner, den Sachverhalten aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Man sollte respektvoll miteinander umgehen, zuhören, sich austauschen und am Ende einen Kompromiss finden.

Ich glaube, dass ist hier nicht mehr möglich. Wie Gemeindevertreter und Bürger miteinander umzugehen pflegten ist anhand der unterschiedlichen Medienberichte dokumentiert. Es scheint so, dass die Positionen unverrückbar sind. Liegt mMn daran, das hier betroffene Wutbürger agieren und der FDPler seinen Stellvertreterkrieg führt. Wie soll so, mit einem Dialog-Verfahren in der Zukunft ein Kompromiss für weitere Mobilfunk-Standorte gefunden werden. Die Technik schreitet voran und wir alle nutzen diese, auch die Wutbürger.

Wer die Funktechnik nutzt, sät Sendemasten. Und je kurzer die Distanz zwischen Sendemast und Handy/Smartphone ist desto geringer die Strahlenbelastung. Je dichter das Funknetz desto fairer die Strahlenbelastung durch Sendemasten, für alle. Möglichst keine Antennen-Bündelung an Standorten in der Gemeinde. Und keine weitere Steuerverschwendung durch unnötige Standortgutachten/Immissionsgutachten oder wie immer man diese nennen möchte. Sie richten zuweilen in der Gemeinde einen immensen Schaden an um sich unersetzbar zu machen (Absicherung von Folgeaufträge). Die Betreiber sind an die gesetzlichen Grenzwerte gebunden und diese schützen uns alle. Dafür sind sie da.

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Stellvertreterkrieg, Schröter, Törlenstraße, Garmisch-Patenkirchen


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