Eltersdorf friedlich zu Ostern (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 09.09.2010, 23:20 (vor 3357 Tagen) @ physiker

Ich habe selbst mal nachgerechnet (technisch-physikalische Formelsammlung): Man kann sich ca. 2 Jahre lang (24 Stunden pro Tag) im Abstand von 100 m zu einem Mobilfunkmast aufhalten. Der Kopf nimmt dabei die gleiche Energie wie bei einem 30 Minuten Gespräch per Handy!

Wie haben Sie das denn mit nur einer Formelsammlung geschafft?! Andere brauchen dazu komplexe Software-Algorithmen, beispiesweise das Programm "Mafia".

Leider verhalten sich Wortführer der B-I sich sehr undemokratisch, hetzen andere Bürger auf und sind unfähig diese physikalischen Fakten zu akzeptieren.

Ja, in der Eigendynamik des Lebenszyklus' einer BI ist ein solches Verhalten programmiert, mir ist nicht bekannt, dass in dieser Phase es jemals einer geschafft hat, die Führer einer BI mit Sachargumenten zum Einlenken zu bewegen. Höchstens die Frau Bundeskanzler könnte dort vielleicht was bewegen, vergleichbar zu dieser Konstellation hier. Ob Sie wollen oder nicht: Sie müssen Geduld haben, diese Phase dauert erfahrungsgemäß maximal 1 Jahr. Jetzt, wo die ungemütlichen Tage vor der Tür stehen, wird es auch nicht mehr so lustig sein, Montags bei Wind und Wetter zu demonstrieren. Wichtiger aber ist: Die Leute werden merken, dass sie eben nichts merken (von dem Masten). Und das wird dazu führen, dass den "Montagsdemos" systematisch die Teilnehmer abhanden kommen werden, Sie können das in aller Ruhe abwarten. Am längsten kalte Füße holen wird sich der harte Kern derjenigen, die sich mit Alarmrufen weit aus dem Fenster gelehnt haben und deshalb beim Aufgeben einen Gesichtsverlust fürchten müssen. Machen Sie denen den Rückzug irgendwie leichter - und Sie werden Ostern Ihre Ruhe haben ;-).

Wenn Sie mögen, halten Sie uns doch über die Entwicklung in Eltersdorf ein bisschen auf dem laufenden oder laden Sie einen der BI-Sprecher ein, hier mit uns darüber zu diskutieren, ob ein Sendemast nun wirklich eine Gefahr darstellt oder ob dies bloß von "interessierten Kreisen" behauptet wird.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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