FCC-Verordnung verdirbt 5G-Tea-Party in den USA (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 14.04.2019, 00:53 (vor 159 Tagen) @ H. Lamarr

Mit der im September 2018 verabschiedeten FCC-Verordnung FCC 18-133 (PDF, 116 Seiten, englisch) verdirbt die Federal Communications Commission in den USA rechtzeitig vor der dritten und größten 5G-Lizenversteigerung des Landes (ab Dezember 2019) amerikanischen 5G-Gegnern die 5G-Tea-Party. Die Verordnung, die im Januar 2019 in Kraft trat, beseitigt bundesstaatliche und kommunale regulatorische Hindernisse beim Aufbau von 5G-Kleinzellennetzen in den Vereinigten Staaten, damit 5G dort beschleunigt den Betrieb aufnehmen kann. Auch Einsprüche wegen gesundheitlicher Bedenken sollen mit der Verordnung keine Bremswirkung mehr haben können. Etwa 100 Kommunen, darunter Los Angeles und Seattle, sehen ihre Entscheidungsbefugnisse unzulässig eingeschränkt, sie haben Klagen gegen die Verordnung eingereicht.

Länder, in denen 5G-Netze frühzeitig in den Regelbetrieb gehen, versprechen sich Wettbewerbsvorteile gegenüber Ländern, die mit der Errichtung der 5G-Infrastruktur hinterher hinken.

Quellen
Physicians for Safe Technology
Enviromental Health Trust
Global Possibilities
Finanznachrichten
Rutgers Computer & Technology Law Journal

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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