Baustoffe gegen Elektrosmog (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 06.05.2022, 19:40 (vor 216 Tagen) @ H. Lamarr

Branche: Baustoffe
Produkt: Baustoffe gegen Elektrosmog
Anbieter: z.B. Rigips und bayerisches Kalksandsteinwerk Wemding
Nutzen: Schirmung elektrischer und elektromagnetischer Felder

Beleg: [...] Eine Lösung im Trockenbaubereich bietet Rigips. Die Gipsplatte „Climafit Protekto“ reduziert nach Herstellerangaben sowohl hochfrequente als auch niederfrequente Strahlung um bis zu 99,99 %. Möglich wird das durch einen Kern aus Graphitgranulat, das aus Naturgraphit hergestellt wird. Dieses Mineral ist elektrisch leitfähig und sorgt im Verbund mit dem im Gips gebundenen Kristallwasser für die hohe Abschirmungsleistung der Platte.

Setzt man Climafit Protekto zum Beispiel zur Beplankung von Innenraumwänden ein, absorbiert die Platte nach Angaben von Rigips bis zu 62 % der auf sie einwirkenden elektromagnetischen Strahlen. Etwa 38 % der Strahlung wird reflektiert. Zusammengenommen ergibt sich also die Abschirmungsleistung von fast 100 %.
[...]
Übrigens muss die Abschirmung nicht zwingend über Materialien erfolgen, die an den Wandoberflächen montiert werden. Auch das Mauerwerk selbst kann eine Abschirmwirkung haben. Wie oben erwähnt gilt das zwar nicht für herkömmliches Mauerwerk, aber es gibt Spezialprodukte.

Ein Beispiel dafür ist der Kalksandstein „KS Protect“, den das bayerische Kalksandsteinwerk Wemding produziert. Nach Herstellerangaben schirmt dieses Produkt Elektrosmog ebenfalls um nahezu 100 % ab – ganz ohne elektrisch leitende Zusatzmaterialien an der Oberfläche. Der Hersteller erzeugt diese Wirkung, indem er dem Kalksandstein während der Produktion das natürliche Mineral Magnetit (Fe3O4) zusetzt.

Quelle: Wohngesundheit: Baustoffe gegen Elektrosmog
Datum: 6. Mai 2022

Kommentar: Ohne Schüren irrationaler Ängste vor Elektrosmog kommt auch diese Quelle nicht aus. So lautet eine Textpassage entgegen dem wissenschaftlich anerkannten Kenntnisstand:

Wie schädlich der heutige Elektrosmog ist, lässt sich bisher im Grunde noch gar nicht sagen. Die massenhafte Verbreitung von Hochfrequenz-Funkstrahlen in unserem Lebensumfeld ist schließlich noch ein relativ neues Phänomen. Langzeitwirkungen auf den menschlichen Organismus konnten logischerweise noch gar nicht erforscht werden. Nachgewiesen ist aber, dass Elektrosmog empfindliche Menschen heute schon krank macht. Die Symptome reichen von Kopfschmerzen über Abgeschlagenheit und Depressionen bis hin zu Herzrhythmusstörungen und sogar Krebserkrankungen. Menschen, die unter der Krankheit EHS (elektromagnetische Hypersensitivität) leiden, reagieren sogar bereits auf sehr geringe Strahlungsmengen.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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