Neues von "Hesse" (VI): Realitätsverlust (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 02.09.2012, 01:56 (vor 2628 Tagen) @ H. Lamarr

"Hesse" kommentiert im hese-Forum den Abbau eines vor gut 12 Jahren im Mai 2000 errichteten Sendemasten:

Herr Zoth gehörte zu den Gründern einer Bürgerinitiative, die sich bundesweit mit ihren Aktionen Gehör verschaffte.

Welche "bundesweiten" Spuren Herr Zoth (als Mobilfunkgegner) im www hinterlassen hat, zeigt dieses Suchresultat:

1 x Namensnennung bei der Bürgerwelle, 2001
1 x Konstruiert wirkender Dankesbrief an den Hersteller eines Schirmprodukts (PDF), 2003. Pfiffigerweise nennt Herr Zoth in seinem Schreiben auch (noch) eine Mobilfunknummer (Auto). Er hat aus diesem Fehler gelernt, heute gibt er keine Mobilfunknummer mehr an, ob seine 0160-er noch aktiv ist, habe ich nicht probiert.

Die Spuren seiner Bürgerinitiative "GSMSenderfreies.Wohnen" sind ...

1 x Posting in "Phorum", 2003. Die in diesem Posting genannte Quelle (Webseite) http://www.energy-flow.de/Mobilfunk/aktion/aktion.html gibt es nicht mehr. Aber: Die Website http://www.energy-flow.de existiert nach wie vor, das heißt: Website-Betreiberin Gisela Jakob hat das Thema Mobilfunk zu den Akten gelegt. Auch die E-Mail-Adresse der Bürgerinitiative existiert nicht mehr.
1 x Weiterleitung einer E-Mail von RA Dietmar Freund, Bruchköbel, an die Bürgerwelle, PDF, 2001

Viele Experten kamen in die kleine Gemeinde - das Medienecho war groß.

1 x Unbekannte kippen in Lohra Mobilfunk-Mast um. Keiiiiine Aaaahnung, wer da wohl die Finger mit im Spiel gehabt haben könnte ...

Der Kampf gegen den Elektrosmog sorgte auch für zahlreiche Diskussionen im Ort, zumal eine weitere Antenne auf dem Rathaus in unmittelbarer Nähe zum Kindergarten lag.

Fundstellen: ---

Nach Besitztumswechsel vor 6 Jahren versprach der neue Besitzer die Vertragskündigung – erfreulich ist, das er Wort gehalten hat.

Das Resultat fußt letztendlich auf ein mittlerweile 12-jähriges Durchhaltevermögens!

Von diesem "12-Jährigen Durchhaltevermögen" ist keine Spur zu finden. Die routinemäßige Demontage des Sendemasten nach Ablauf der Vertragsbindung wird von "Hesse" krampfhaft glorifiziert. Wahrscheinlich eine Mangelerscheinung.

Der abgebaute Mast hatte zwei Sektorantennen (Montagehöhe über Grund 15 Meter) mit Hauptstrahlrichtung 160° und 260°. Das Haus von Herrn Zoth liegt mindestens 53 Meter von dem Standort entfernt ziemlich genau zwischen den beiden Hauptstrahlrichtungen. Das Gelände steigt Richtung Sendemast leicht an, das Anwesen Zoth dürfte daher nur schwache Immission erhalten haben. In seinem Dankesbrief macht er dazu nur nebulöse Angaben. Die "Heilung" in einer Klinik ist leicht mit dem Nocebo-Effekt erklärbar: Wieder zuhause sieht Herr Zoth täglich in kurzer Entfernung seinen Feind, die Antenne, und dies raubt ihm umgehend abermals den Schlaf. Sein Pech dürfte gewesen sein: Das Büro ist bei ihm zuhause, da hatte er ständig die Antenne vor der Nase ...

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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