Ein altes Milchmädchen aus Schwarzenburg rechnet ... (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 13.07.2016, 23:22 (vor 1245 Tagen) @ Kuddel

Wie gemein .... jetzt wird einem klar, warum so mancher Schüler die Physik nicht versteht ... aus gutem Grund...

Unser spezieller Freund aus Schwarzenburg versteht nicht nur die Physik nicht, er addiert auch noch die Leistungen, die aus den drei Sektoren eines üblichen Mobilfunk-Sendemasten quellen. So kommt er zu noch gigantischeren Zahlenwerten, die er dann ins Verhältnis zur putzigen 0,5 W Sendeleistung eines Handys setzt. Ergebnis: Sendemasten strahlen bis zu 36'000-mal stärker als Handys. Womit das Mädel sagen will: Nicht die Handys sind das Problem, sondern die Masten.

Dabei ist in diesem Teilstrang schon eigentlich alles gesagt worden, um die Fehler in Jakobs Darstellung zu erkennen, z.B. dass er sich an immensen Strahlungsleistungen ergötzt, die aber nach 50 oder 100 Meter Distanz eben doch nur zu den bekannt niedrigen Werten der Leistungsflussdichte im Bereich weniger Milliwatt/Mikrowatt pro Quadratmeter führen. Nicht die Sendeleistung ist biologisch relevant, sondern die Leistungsflussdichte dort, wo sich Menschen dauerhaft aufhalten können.

Geradezu erschreckend dilettantisch ist mMn Jakobs Addition der Sektorleistungen: Es müsste doch auch ein Elektriker im Ruhestand kapieren können, dass sich ein Mensch stets nur in einem Sektor aufhalten kann und niemals in zwei oder drei gleichzeitig. Ergo ist es vollendeter Blödsinn, die Leistungen der Sektoren einfach aufzuaddieren. Dass Herrn Jakob nach 16 Jahren als Mobilfunkgegner noch immer solche haarsträubenden Fehler unterlaufen und ihm in seinen Dunstkreis niemand widerspricht, ist mMn ein Indikator für die desaströse Kompetenzausstattung der Mobilfunkgegner des Vereins Gigaherz.ch. Das Milchmädchen aus Schwarzenburg kann mit seinem unsäglichen "Berechnungen" nur dort punkten, wo er aus Erfahrung noch weniger Kenntnisse über EMF verortet, nämlich bei blutigen Laien und in der schweizerischen Politik. Dort kann er ziemlich risikolos den Einäugigen unter den Blinden geben und z.B. die Nationalrätin Kiener-Nellen vorschicken.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Schweiz, Kiener-Nellen


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