Modekrankheit Elektrosmog-Phobie im Rückzug: Stand 2016 (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 12.07.2016, 00:01 (vor 1198 Tagen) @ H. Lamarr

Drei Jahre später, Anfang Juni 2013 sind es 285 Fälle. Aus Deutschland sind in den drei Jahren 2 Fälle neu hinzu gekommen, in Summe sind es dort (inkl. Irrläufer) heute 13 Fälle.

Rückblick: Im Januar 2009 meldete mast-victims.org 155 Elektrosensible, am 14. Mai 2010 stand der Zähler auf 197. Das macht im Mittel eine Inzidenzrate von weltweit 2,63 Elektrosensible pro Monat.

Nimmt man diese Inzidenzrate von 2,63 EHS/monat für den jüngsten Beobachtungszeitraum von 3 Jahren her (36 Monate), müsste ein Zuwachs von 94,5 EHS stattgefunden haben. Tatsächlich sind es jedoch nur 285-201=84 EHS, die Inzidenzrate an neu hinzugekommenen EHS hat sich trotz weltweiter Einführung neuer Funknetze also nicht, wie gerne behauptet wird, dramatisch erhöht, der ohnehin marginal niedrige Wert hat sich vielmehr leicht von 2,63 EHS/monat auf 2,33 EHS/monat verringert.

Natürlich ist die Datenbasis bei mast-victims.org alles andere als repräsentativ, sie gibt lediglich einen Hinweis darauf, dass die mit dem Netzaufbau der frühen Mobilfunkjahre einhergegangene Modekrankheit Elektrosmog-Phobie ihren Höhepunkt überschritten hat.

Die Inzidenzrate für EHS fällt weiter.

Am 11. Juli 2016 meldet mast-victims.org 326 Fallgeschichten. Gegenüber den 285 Fallgeschichten von Anfang Juni 2013 bedeutet dies in 37 Monaten einen Zuwachs um 41 EHS. Damit ist die Inzidenrate für EHS auf rd. 1,11 EHS/monat gefallen. Und dies trotz weltweiter Einführung von LTE im Beobachtungszeitraum.

Game over.

Klar, diese Betrachtung ist nicht mehr als ein Schätzeisen, dennoch stimmt das Ergebnis sehr gut mit anderen Indikatoren überein, die übereinstimmend ein Verdorren der Anti-Mobilfunk-Szene auf niedrigem Niveau melden. Wegen dieser Dürre haben z.B. das IZMF und der UMG-Verlag Ende 2015 den Geschäftsbetrieb eingestellt und Hans-U. Jakob findet keinen Nachfolger für seinen Posten als Gigaherz-Präsident.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Game over, Elektrochonder, Fallbeispiel


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