Reiche und Mächtige leben fernab von Hochspannungsmasten (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 27.08.2011, 23:12 (vor 2942 Tagen) @ H. Lamarr

Behauptung: Hin und wieder injizieren Sendemastengegner in die Mobilfunkszene das Gerücht, Reiche, Mächtige und Prominente würden von der "Verstrahlung" durch Mobilfunk-Sendemasten verschont.

Szenenwechsel.

2009 wurde im Staat New York wissenschaftlich untersucht, ob die "Negativeinrichtung" Hochspannungsmast bevorzugt dort anzutreffen ist, wo sozial schwache Bevölkerungsgruppen Quartier haben. Diese Vermutung bestätigte sich nicht. Untersucht wurde der Bereich 2000 ft (600 Meter) links und rechts von Hochspannungstrassen. In der untersuchten Zone trafen die Wissenschaftler entgegen der Erwartung mehr Weiße, Besserverdienende, Gebildetere und mehr Hauseigentümer an als weiter von den Trassen weg.

Die Studie legt den Schluss nahe, ökologische Gerechtigkeit (Anspruch auf unversehrte Umwelt) könne nicht gleichermaßen auf alle umweltbedingten Risikofaktoren angewendet werden, Verallgemeinerungen wären da riskant. Eine Müllkippe oder eine Kläranlage ist anders zu behandeln als eine Hochspannungstrasse.

Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19352413

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Negativeinrichtung, Hochspannungleitung


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