Modekrankheit Elektrosmog-Phobie im Rückzug (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 31.05.2013, 00:57 (vor 2358 Tagen) @ H. Lamarr

Die Website mast-victims.org sammelt weltweit Fallschilderungen selbstdiagnostizierter EHS und kommt im Juni 2010 auf bescheidene 201 Fälle - weltweit. Aus Deutschland sind dort elf Fälle gemeldet ...

Drei Jahre später, Anfang Juni 2013 sind es 285 Fälle. Aus Deutschland sind in den drei Jahren 2 Fälle neu hinzu gekommen, in Summe sind es dort (inkl. Irrläufer) heute 13 Fälle.

Rückblick: Im Januar 2009 meldete mast-victims.org 155 Elektrosensible, am 14. Mai 2010 stand der Zähler auf 197. Das macht im Mittel eine Inzidenzrate von weltweit 2,63 Elektrosensible pro Monat.

Nimmt man diese Inzidenzrate von 2,63 EHS/monat für den jüngsten Beobachtungszeitraum von 3 Jahren her (36 Monate), müsste ein Zuwachs von 94,5 EHS stattgefunden haben. Tatsächlich sind es jedoch nur 285-201=84 EHS, die Inzidenzrate an neu hinzugekommenen EHS hat sich trotz weltweiter Einführung neuer Funknetze also nicht, wie gerne behauptet wird, dramatisch erhöht, der ohnehin marginal niedrige Wert hat sich vielmehr leicht von 2,63 EHS/monat auf 2,33 EHS/monat verringert.

Natürlich ist die Datenbasis bei mast-victims.org alles andere als repräsentativ, sie gibt lediglich einen Hinweis darauf, dass die mit dem Netzaufbau der frühen Mobilfunkjahre einhergegangene Modekrankheit Elektrosmog-Phobie ihren Höhepunkt überschritten hat.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Elektrosmog-Phobie, Modekrankheit


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