Replikation durch Primo Schär (Forschung)

Doris @, Freitag, 13.06.2008, 23:33 (vor 5341 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Doris, Freitag, 13.06.2008, 23:53

Ja glauben Sie denn, Doris, ich hätte es geschafft, anhand dieses PDFs klar sagen zu können, Schär hat HF untersucht? Sieht eher nach NF aus! Leider sind andere Webquellen zur selben Fragestellung (NF oder HF) ebenso wischiwaschi, so dass mir absolut nicht klar ist, was Schär denn nun genau repliziert hat. Wissen Sie's?

Jetzt kommen wir der Sache schon etwas näher.

Laut Primo Schär vom Departement Biomedizin der Universität Basel waren die zwei Wiener Studien bisher die einzigen Arbeiten, die von Strangbrüchen im Erbgut durch Handystrahlung berichteten. Ein solcher Effekt sei bisher hauptsächlich bei niederfrequenten Magnetfeldern beobachtet worden ; unter anderem in Schärs eigenem Labor. Für die hochfrequente Handystrahlung hingegen habe diese Wirkung von einer Tübinger Arbeitsgruppe nicht bestätigt werden können. Allerdings habe man sich hier auf die Trägerfrequenz der Mobilfunkwellen konzentriert; Daten zu einer durch das Sprechen modulierten Frequenz seien vom Tübinger Team nicht publiziert worden. Entsprechende Untersuchungen liefen derzeit in Basel, doch bis die abgeschlossen und ausgewertet seien, vergingen wohl noch einige Wochen, so Schär.

Die Replikationsstudie von Dr. Speit in Ulm war sowohl bei der Bewertung durch das BfS als auch im Zusammenhang mit dem Vorwurf der Datenmanipulation hier im Forum ein Argument um die Aussagekraft der REFLEX Studie zu schwächen. Eine Erklärung, warum Speit die REFLEX Befunde nicht replizieren konnte, lieferte Dr. Prof. A. u.a. auch hier

Die Arbeitsgruppe um Prof. Speit, Uni Ulm, konnte trotz sauberer Arbeit die Ergebnisse (HF) der Reflex-Studie nicht bestätigen, weil sie wegen eines Kommunikationsfehlers mit Continuous-Wave-Signalen (CW) gearbeitet hätte. Prof. Rüdiger, Uni Wien, hätte DNS-Schäden jedoch nicht bei CW-, sondern bei GSM-Signalen beobachtet. Bei CW-Signalen habe auch Rüdiger keine Effekte beobachtet.

Und Primo Schär bestätigt doch offensichtlich die Aussage von Dr. Prof. A.

Allerdings habe man sich hier auf die Trägerfrequenz der Mobilfunkwellen konzentriert; Daten zu einer durch das Sprechen modulierten Frequenz seien vom Tübinger Team nicht publiziert worden.

Mir stellt sich bei dieser Aussage auch noch die Frage,
Sind keine Untersuchungen zu einer durch das Sprechen modulierten Frequenz gemacht worden, oder sind die durchgeführt, aber nicht publiziert worden?

Fakt ist auf jeden Fall, dass die vermisste Replikationsstudie durch Primo Schär offensichtlich im Laufe der nächsten Wochen/Monate veröffentlicht werden soll. Das wird dann wieder neue Erkenntnisse bringen.

Tags:
Schär, DNA, Strangbrüche, Speit, DNA-Brüche, CW-Signal


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