Verblindung nicht ausreichende gewährleistet (Forschung)

H. Lamarr @, München, Samstag, 24.05.2008, 18:28 (vor 5362 Tagen) @ KlaKla

Wie ich dem hese-forum entnehme war die Verblindung nicht ausreichend gewährleistet.

Ein Kommentator in ORF On Science erklärt das am 24.5.08/9:00 so:

Bei Rüdigers Arbeit gings um Experimente mit kultivierten Zellen. Die einzige Verblindung besteht darin, dass der auswertende Experimentator nicht weiß, ob er grad ein "bestrahltes" oder Kontrollsample vor sich hat. Das ist unbedingt notwendig, weil der womöglich zu erwartende Effekt winzig und die Auswertung - bei der verwendeten Methode - sehr subjektiv durch den Experimentator erfolgt (der sagt im wesentlichen "zeigt/zeigt keinen Effekt" bei jedem Sample).

Wenn in so einem Fall dann die Verblindung wegfällt, kann man die Ergebnisse in die Tonne treten, ohne wenn, kann und vielleicht. Da kann man die Studie genausogut ohne Experimente schreiben;-)

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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