E-Mails sind keine Briefe (Forschung)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 25.05.2008, 17:36 (vor 5812 Tagen) @ H. Lamarr

Deshalb habe ich die beiden Professoren eingeladen, sich hier und/oder bei hese in die Diskussion einzumischen ...

Genauer gesagt: Ich dachte, ich hätte die beiden Professoren eingeladen. Denn die E-Mail an Prof. Rüdiger kam überraschend als unzustellbar zurück: Der Empfänger sei unbekannt! Merkwürdig, denn ich habe die Funktion Rückantwort genutzt, die Adresse also nicht selber fehlerhaft eingegeben. Beim genaueren Hinsehen stand da nämlich "rudiger" wo "ruediger" hätte stehen sollen. Da anzunehmen ist, dass Prof. Rüdiger seine eigene E-Mail-Adresse kennt und korrekt eingeben kann, gehe ich davon aus, dass er die Gegendarstellung nicht selber in Umlauf gebracht, sondern jemand damit beauftragt hat. Alles nicht weiter tragisch. Allerdings ist auch diese Variante (theoretisch) möglich: Die Gegendarstellung kommt überhaupt nicht von den beiden Profs, denn E-Mail-Absenderadressen lassen sich mühelos fälschen. Sicherheitshalber habe ich mir jetzt eine korrekte Adresse von Prof. Rüdiger aus dem Internet geangelt und ihm die Einladung noch einmal zugeschickt.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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