REFLEX ist ein toter Hund (Forschung)

AnKa, Donnerstag, 29.05.2008, 08:30 (vor 5758 Tagen) @ Doris

Bedeutet das, diejenigen die in Wien an der Studie mitgearbeitet haben, haben teilweise auch in Ulm mitgearbeitet? Wäre interessant, ob es sich hier z.B. um Frau Kratochil (Diem) handelt. Nachschauen kann ich momentan nicht, da das EMF Portal mal wieder nicht geht.

Dass eine wissenschaftliche Studie neben widersprüchlichen Ergebnissen auch noch permanent Fragen auf diesem Niveau aufwirft, zieht das ganze Ding doch sehr in Zweifel. Um nicht sagen zu müssen: stellt es der Lächerlichkeit anheim.

Wir erinnern uns an die zahllosen Alarm-Rundbriefe und Internet-Meldungen, mit REFLEX sei jetzt dies und jenes bewiesen worden, der Menschheit drohe Krebs undsoweiter.

REFLEX ist für die Kampagnen der Angstschürer wertlos geworden. Man kann auf einen toten Hund einprügeln so oft man will, er wird dennoch nicht mehr aufstehen.

Und noch eins: Die Wiener Uni sollte sehr um ihre Glaubwürdigkeit bemüht sein. Es wächst der Verdacht, dass wissenschaftliche Arbeiten nicht mit der Zielrichtung, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erfolgt sind. Sondern es scheinen die erzeugten Ergebnisse vor allem darauf hinzuzielen, das Rad am Laufen zu halten: Folgestudien, Zuschüsse, Gelder. Das ist nicht bloss eine Frage nach REFLEX, sondern nach der dort herrschenden Kultur insgesamt. Welche WIRKLICHEN Zielvorgaben haben die Mitarbeiter dort eigentlich? Und werden die offen ausgesprochen oder verstehen sie sich von selbst? Wie sieht es mit der Verantwortung der Leitung aus?

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Tags:
Finanzierung, Wien, Rundbrief


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