Kaffeesatzleserei (Elektrosensibilität)

Fee, Dienstag, 10.04.2007, 19:04 (vor 5277 Tagen) @ Fee

Noch gleich etwas zur hier manchmal gelesenen Behauptung, ES würden "nur jammern und wären nicht aktiv" (sinngemäss zitiert, bitte nicht am genauen Wortlaut aufhängen): Bei den mir bekannten Elektrosensiblen handelt es sich vorwiegend um tapfere Menschen, die versuchen trotz ihrer Beeinträchtigung durch den Elektrosmog das beste aus dem Leben zu machen. Sie verhalten sich auch aktiv, z.B. beschaffen sie Informationen über das Thema, kaufen Messgeräte oder lassen ausmessen, bringen Abschirmungen an oder lassen solche anbringen, ziehen um, , oft aufs Land, wo die Elektrosmog-Belastung noch etwas geringer ist und nehmen weniger gute Infrastruktur und längere Arbeitswege in Kauf, gehen zu medizininischen Untersuchungen auf der Suche von Gründen, versuchen medizinische und alternativmedizinische Massnahmen, ernähren sich gesund, nehmen Nahrungsergänzungsmittel, schreiben an Politiker und Aerzte, informieren Leute in ihrem Umfeld, verteilen Flugblätter, machen Einsprachen gegen Antennen, treten einer regionalen Widerstandsgruppe bei oder gründen selber eine, unterstützen landesweite Widerstandsorganisationen usw. Auch hier Ausnahmen bestätigen die Regel, vor allem wenn akut Betroffenene dazu nicht mehr in der Lage sind.

Noch eine Frage: in München sitzt ja auch Frau Kaufmann. Im GHz-Forum ist ein Anfage, weiss jemand etwas von ihr?


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