Kritische Betrachtung einer Krankengeschichte (Elektrosensibilität)

Fee, Donnerstag, 05.04.2007, 19:03 (vor 5236 Tagen) @ KlaKla

Ich habe mir mal überlegt, was eigentlich jemand Betroffenes auf solche Argumente antworten kann, wie Sie sie hier bringen.

Jetzt wird es dramatisch. Die Kinder sind in ständiger ärztlicher Behandlung, sonst hätte sich Christoph (3 Jahre alt) vielleicht schon in den tot gestürzt ...
Ich habe noch nie was vom Suizidversuch eines Dreijährigen gehört.


Eine solche Bemerkung empfinde ich als sehr ohne Einfühlungsvermögen in die Situation der Eltern, die das Leiden ihrer Kinder sehen und ihnen nicht helfen können.

Die ganze Familie ist psychisch, körperlich und nervlich am Ende. Der kleine Christoph ist wie ein Messgerät. Er reagiert auf Strahlung extrem. Er spürt es sogar, wenn bei uns jemand mit eingeschaltetem Handy im Haus ist. Da rastet er nach kurzer Zeit komplett aus.
Erst, wenn ein Gespräch geführt wird, also eine Verbindung mit einem Sender des Funknetzes besteht und das Handy Sendeleistung abstrahlt, strahlt es. Mehr dazu hier. Was ist mit dem Vater der Kinder? Lebt die Tochter/Schwiegertochter vom Vater der Kinder (3 u. 5) jetzt getrennt? Der Sohn ist im gleichen Jahr geboren, wie die Mobilfunkantenne in 500 m Entfernung errichtet wurde. Probleme (aggressives Verhalten, Schlafproblemes, Angstzustände und Bettnässen) können auftreten wenn sich Eltern trennen.

_Stimmt und was heisst das, dass sich die Verantwortlichen der Industrie und der Entscheidungsträger mit andern Ursachen herausreden können, die sich fast immer finden lassen.

Die Familienmitglieder sind so empfindlich, dass sie sogar die

Mobilfunkstrahlung während des Autofahrens spüren.

Diese und ähnliche Behauptung kennen wir doch. Als es aber darum ging, hier den Beweis an zutreten wurde die Sache doch sehr diffus. Und man zog sich zurück. Mehr dazu hier.

Das Spüren von Antennen auf der Autobahn ist schwierig zu beweisen, da es gemäss meinen Beobachtungen leicht zeitverschoben auftritt, vermutlich abhängig von der Auslastung der Antenne, der Senderichtung usw.

Bei Ortswechsel verbessert sich die Situation.
Auch so eine Aussage, die ich kenne. Ich kann dieser Aussage nicht trauen da nicht bekannt ist, welche Belastung die Familie vor Ort in Ihrem Haus hat. Gebäude dämpfen unterschiedlich und auch die Leistungsflussdichte ist von Ort zu Ort und Zeit sehr unterschiedlich. Mir sieht das Ganze nach einer tragischen Geschichte aus, die durch entsprechende Beeinflussung entstanden ist.

Menschen reagieren auf unterschiedliche Belastungen unterschiedlich, Messergebnisse wären zwar interessant, aber sie lassen nur bedingte Schlussfolgerungen zu.

Die Tochter/Schwiegertochter war mehrmals bei Dr. Scheiner (PDF) in München.
Sie war mit ihrem Sohn in einem "strahlungsarmen" Tal wohl zur Erholung.
Frau Dr. Waldmann-Selsam besucht da die Frau und ihr Kind, für drei Tage beobachtet und diagnostiziert.
In drei Tagen kann man ängstliche Leute sehr viel einreden. Ich persönlich finde die Geschichte sehr tragisch und so wie ich die Aufklärungsart von Frau Dr. Waldmann-Selsam kenne verantwortungslos der Familie Griebl gegenüber.

Wenn es den Leuten gut geht, gehen sie nicht zu Dr. Scheiner und zu Dr. Waldmann-Selsam bzw. zuerst waren die massiven Symptome und als Folge das Aufsuchen dieser Aerzte.


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