Ökohaus = gesundheitliche Vorsorge (Elektrosensibilität)

Kuddel, Donnerstag, 05.04.2007, 23:13 (vor 5229 Tagen) @ Fee
bearbeitet von Kuddel, Donnerstag, 05.04.2007, 23:35

Ist es denkbar, dass ökologische Häuser eine Elektrosensibilität auslösen / verstärken können ?

Ursache und Wirkung sollten nicht vertauscht werden. Wer von sich weiss, dass er/sie negativ auf Elektrosmog oder sonstige Umwelteinflüsse reagiert, achtet beim Hausbau eher auf ein ökologisches Haus.

@ Fee
Ihrem Gedankengang kann ich nicht ganz folgen.

Wollen Sie damit sagen ,dass Mitglieder der Familie Griebl schon vor dem Einzug in ihr Öko-Haus 1995 elektrosensibel waren ?

Und Marianne und Noni ihr Haus nach ökologischen Richtlinien gebaut haben, weil Noni schon vorher allergisch auf Elektrosmog reagiert hat ?

Ich denke eher, dass Familien, die sich für ein "Öko-Haus" entscheiden, einfach sehr auf gesundheitliche Dinge achten.

Es bedeutet auch, dass sie sich schon beim Hausbau intensiv mit allen möglichen Schadstoffquellen auseinander gesetzt haben und auch, dass sie in Dingen was "ökologischen Hausbau" angeht, von kommerzieller Seite ("grüne" Architeken, Baubiologen) beraten wurden.

Möglicherweise haben sie sich für das baubiologische Luxuspaket entschieden und von vornherein auf abgeschirmte Stromleitungen und Netztfreischaltungen geachtet.

Und dann kommt so ein Sendemast und macht alle Bemühungen zunichte...die ganzen Investitionen in das spezielle Heim, in ihre gesundheitliche Vorsorge...und man kann nur wenig gegen diese "Entwertung" tun.

Ein anderer Aspekt ist von Spatenpauli angesprochen worden. Hat ein nach baubiologischen Richtlinien erstelltes Haus möglicherweise ungewollt eine schlechtere Schirmung gegen E-Smog (keine ALU-Dampfsperren, mehr Holz, weniger dämpfenden Stein... ) ?


Kuddel


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