Kaffeesatzleserei (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 10.04.2007, 00:09 (vor 5278 Tagen) @ Fee

Das ist überhaupt das grösste Problem am ganzen, dass der Elektrosmog nicht alle Menschen gleichermassen trifft, so tritt eine Unsolidarität ein z.B. in Bezug auf DECT und W-Lan von Nachbarn.

Solange Sie erwarten, dass Unsensible auch den aberwitzigsten Fallbeschreibungen blind Glauben schenken, werden Sie ein Nischendasein fristen müssen.

Da denken die Mitleser, auch Entscheidungsträger, wenn schon die eigenen Leute nicht mehr viel von den ES und ihren Mitstreitern halten, bestehe erst recht kein Handlungsbedarf, was dann auch die "echten" ES trifft.

Das wäre Ihre Interpretation. Meine wäre: Da schau her, da sind ja welche, die sich um Sachlichkeit in der Auseinandersetzung bemühen und auf die schrillen Töne der Angstmacher verzichten, vielleicht ist an dem ganzen Theater um Funkwellen ja doch was dran.

Wissen die beiden von Ihnen erwähnten bekannten ES eigentlich wie Sie sich hier in diesem Forum negativ über sie äussern?

Bitte nochmal genauer hingucken: Es sind keine bekannten, sondern bekennende ES!

Dennoch: Ja bestimmt wissen sie es, denn beide lesen hier mit Sicherheit mit. Und damit Sie nun keine Dolchstoßlegende draus machen: Beide wissen längst aus persönlichen Auseinandersetzungen mit mir und meiner Frau über unsere Einschätzung Bescheid. Sonst hätte ich hier nicht so geschrieben. Selbstverständlich werde ich keine Namen nennen, denn es geht mir nicht darum, die beiden zu verletzen, sondern den Eindruck zu schildern, den sie auf mich machen, ein Eindruck, der Ihnen, Fee, ja doch ziemlich gegen den Strich gehen muss.

Gibt es eigentlich überhaupt noch Kritiker, die Sie überzeugen?

Ja klar, spontan einfallen tun mir Doris, Ulrich-Raithel und die Dottores oder auch Professores Prof. A., Neitzke, Virnich und Kundi. Wen ich jetzt nicht genannt habe misstraue ich nicht zwangsläufig, ich könnt' ihn auch nur vergessen haben zu erwähnen.

Weshalb sollte ein guter Baubiologe für seine gute Arbeit nicht wie alle Arbeitstätigen Geld erhalten, er muss ja schliesslich auch leben und leistet etwas dafür, sei es für Vorträge, Messungen, Sanierungen?

Einverstanden. Für einen real eingebrachten Mehrwert darf man natürlich auch zurecht was verlangen. Aber alle Baubiologen müssen sich halt den Generalverdacht gefallen lassen, dass extrem niedrige Grenzwerte extrem gut fürs Geschäft sind. Aber dieses Schicksal teilen sie sinngemäß mit Versicherungsmaklern und Immobilienmaklern und ...

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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