Kein Krebs durch Sendemasten: Gegenargumente gesucht (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 13.06.2009, 21:17 (vor 3873 Tagen) @ Fee

Noch einmal zur Klärung dieser wichtigen Frage, welches ist denn nun die korrekteste Angabe und Grafik? Diese Grafik hier zeigt doch wiederum eine Zunahme und eine seltsame rote Kurve bei den den Münchnern. Statistiken gegenüber habe ich ein gewisses Misstrauen.

Da lasse ich dlsasv gerne den Vortritt, er versteht was von Statistik.

Vielleicht hilft noch dies, bezüglich der Grafik von A. Lerchl:

[image]

Die schwarzen Balken nennen die rohe Inzidenzrate, das ist die Anzahl von Krebsneuerkrankungen bezogen auf 100'000 Einwohner (Münchens). Da steckt anscheinend noch kein Herausrechnen der Altersentwicklung drin (Altersstandardisierung - da wird der Effekt der Alterstsruktur berücksichtigt, demzufolge Ältere viel häufiger Krebs entwickeln als Jüngere). Dass es hier um "Rohdaten" handelt entnehme ich folgendem Hinweis der Münchner Krebsforscher:

Die Größe der Jahrgangskohorten, die rohen Inzidenzraten (je 100.000 der männlichen oder weiblichen Bevölkerung) und die altersstandardisierten Inzidenzraten nach dem Weltstandard, dem Europa- und BRD-Standard (entsprechend der Bevölkerungsstruktur von 1987) werden aufbereitet.

Die weißen Balken in Lerchls Grafik berücksichtigen nun diese Altersstruktur, und zwar die der BRD. Das sind wie dlsasv geschrieben hat noch immer die Münchener Zahlen - aber mit einem konstanten Faktor um den Effekt der BRD-Altersstruktur entzerrt.

Das Ganze hier ohne Gewähr, ich gebe nur wieder, wie ich das bis jetzt verstanden habe. Das Posting will nicht belehren, sondern Diskussionsgrundlage zum weiteren Verständnis sein.

Gerade eben habe ich noch dies hier zur Altersstandardisierung gefunden. Vielleicht lichten sich damit die Nebel.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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