Webinar Nr. 11 - Kommunale Mobilfunkvorsorgekonzepte (Allgemein)

KlaKla, Sonntag, 28.11.2021, 09:18 (vor 255 Tagen) @ KlaKla
bearbeitet von KlaKla, Sonntag, 28.11.2021, 09:49

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Seit 17-11-2021 bei Youtube erreichbar. Stand heute wurde das Video 83 mal aufgerufen

Diagnose:Funk will, dass in vielen Gemeinden Bürgerversammlungen stattfinden. Am Ende soll die Forderung nach einer Mobilfunkleitplanung herausspringen. Schlecht informierte Bürger und Gemeinderäte sollen die Interessen von D:F und deren kommerziell interessierten Mitstreiter voranbringen. Die aufgewiegelte Bürgerschaft sorgt dabei für Druck von Unten. D:F-Anhänger verteilen kostenlos vor Ort ihr „Infomaterial“. Dies ist abgestimmt auf die Interessen der kommerziell Interessierten. Laien können den Wahrheitsgehalt dieser Broschüren meist nicht ermessen. Der Inhalt der Broschüren/Flyer/Unschriftensammlungen schürt Angst und führt zu irrationalen Handlungen.

Der selbst ernannte elektrosensible Dr. Hans-Dieter Schmidt aus Wolfratshausen erklärt den Zuschauern auf welcher Grundlage die Zuschauer eine Bürgerversammlung einfordern und welche Forderungen sie damit verbinden sollen. Als Beispiel dient ihm das erzielte Ergebnis aus Holzhausen/Münsing. Teilflächenausweisung ohne Mobilfunk unter hinzuziehen eines Externen-Standortplaners und eines Juristen.

Für die Bürger soll dabei eine nicht weiter bezifferte Immissionsminimierung vom Mobilfunksender herausspringen. In reinen Wohngebieten kann durch eine Bauleitplanung in Teilflächen die Errichtung vom Mobilfunksender verboten werden. Die eh schon privilegierten bekommen weitere Privilegien auf Kosten derer die in gemischten Wohngebieten leben. Gemeinderäte sollen überzeugt werden, keine Standorte ohne spezielle Auflagen zu vermieten. Man erhofft sich, dass private Standortvermieter dem Beispiel folgen. So hofft man, dass keine weiteren Mobilfunksender im Ort errichtet werden. Zum Einsatz kommt das Sankt-Florian-Prinzip. Diese kurzsichtige Vorgehensweise geht zu Lasten aller Handynutzer, darunter auch Kinder und Jugendlich. Sie werden unnötig einer höheren Immission ausgesetzt. Mobilfunk-Gegner begründet diese Vorgehensweise mit dem, dass die Körper nahe Immission durchs Handy selbst bestimmt ist. Durch den Verzicht dieser Technik, reduziert sich die Körper nahe Immission von ganz alleine. Dieses ist nicht möglich bei einem Sendemast, die Immission ist fremdbestimmt und strahlt Tag und Nacht! Eine verantwortungslose Problemlösung von überzeugten EHS und kommerziell Interessierten.

Alarm schlägt der EHS aus Wolfratshausen ausgerechnet mit der Studie von Dr. Alexander Lerchl.
Damit man nicht vor den Karren der kommerziell Interessierten gespannt wird empfiehlt es sich, auf Spurensuche zu gehen. Was sagt das BfS wirklich und wo gibt es dazu den öffentlichen Austausch? Auffällig ist, dass ausgerechnet Diagnose:Funk / KO-Ini oder deren kommerziell Interessierten Mitstreiter sich nicht am Austausch beteiligt! Statt dessen füttern sie Stopfgänse und bleiben unter sich in der Echokammer. Dabei will der Baubiologe hoch hinaus. :wink:

Wenn man schon nichts erreicht, schadet man eben den Staat indem Gemeinderäte Steuergeld aufbringen müssen um wieder Ruhe ins Dorf zu bringen. Davon profitieren Externe Standortplaner, Rechtsanwälte und Pseudo-Experten. Siehe Neubeuern. Unklar bleibt, ob D:F dafür eine Spende erhält! Damit derart unanständige Geschäftsmodelle weiterhin am Leben erhalten oder ausgebaut werden. Wichtig sind dabei die unermüdlichen Stopfgänse. :waving:

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Tags:
Schmidt, Geschäftsidee, Lobbyarbeit, Instrumentalisierung, Baurecht, Gutbier, Stopfgänse, Webinar


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