5G-Alarm in Zunzgen: privilegierte Einwohner (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 19.11.2018, 16:18 (vor 1407 Tagen) @ H. Lamarr

Das Bild zeigt das Gemeindegebiet von Zunzgen (gelb) und den dort vorhandenen Mobilfunkstandort.

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Bild: swisstopo/Bakom

Wie unschwer zu erkennen ist, gibt es allein im äußersten Norden Zunzgens einen einzigen Standort mittelstarker Sendeleistung, der, in einem Gewerbegebiet gelegen, den Ort mit LTE und UMTS versorgt. Einen GSM-Standort hat Zunzgen nicht. Es ist davon auszugehen, dass die privilegierten Zunzgener von acht Standorten in den Nachbargemeinden Sissach (Norden) und Tenniken (Süden) mitversorgt werden, diese Standorte liegen mehr oder weniger dicht an den Gemeindegrenzen zu Zunzgen. Zwischen dem einzigen Standort im Norden Zunzgens und dem direkt an der Gemeindegrenze zu Tenniken liegenden Standort liegen 2 km Distanz, entlang dieser Strecke ist der Siedlungsbereich Zunzgens, im Bild nur schemenhaft zu erkennen.

Mit 5G werden die Zunzgener Bürger sich an einen oder zwei weitere Standorte für Mobilfunksendemasten auf ihrem Gemeindegebiet gewöhnen müssen, denn eine gute Versorgung aus den Nachbargemeinden ist wegen der Distanz technisch voraussichtlich nicht möglich, sozial gerecht wäre es überdies nicht.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Sankt-Florian-Prinzip, Schweiz, Wutbürger, Dissozial, 5G


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