D:F Webinar - Campaigning vor Ort (Allgemein)

KlaKla, Mittwoch, 26.05.2021, 11:45 (vor 117 Tagen) @ KlaKla

Der Erfolg von Diagnose:Funk ist nicht etwa ein Mobilfunknetz für alle oder die Abschaltung von 5G. Der Erfolg von D:F ermisst sich an den Widerstandsnestern in der Republik. Laien, die ihren Unmut über eine Antenne bekunden und sich an den Behauptungen von Diagnose:Funk orientieren. Je mehr auf Diagnose:Funk greifen, desto besser. Ein Bericht in der hiesigen Zeitung „Funkstrahlung schadet ihrer Gesundheit“ immer mit einem Hinweis auf Diagnose:Funk. Auf gar keinen Fall das Handy madig machen, den das nutzen auch Sendemast-Gegner und die Profiteure. Am Ende kommen die Geschäftemacher an ihr Ziel.

Sie inszenieren sich als die Wissenden, die die Lösung haben. Politiker haben lt. D:F keine Ahnung von der Mobilfunktechnik. Nicht ganz falsch, wie vieler Orts in Bayern zu sehen ist. Da betreibt erfolgreich ein privater Standortplaner sein Geschäftsmodell. Durch sein Zutun kann man angeblich eine Immissionsminimierung von 30%-70% erwirken. Das er aber nur etwas minimiert, was eh schon unbedenklich ist, das erfassen die Kommunalpolitiker anscheinend nicht. So drückt er z.B. 1mW/m2 runter auf 700µW/m2 bis 300µW/m2. Das ist genauso wie wenn er 30 km/h im Wohngebiet reduziert auf 21 km/h oder auf 9 km/h. Der Profiteur braucht die Stopfgänse, weil sein Produkt überflüssig ist.

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Meine Meinungsäußerung

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Geschäftsmodell, Werbung, Seilschaft, Inszenierung, Profiteur, Widerstandsnest, Trick, Autodidakt, Phantomrisiko, Funktechanalyse, Schildbürgerstreich, Vorsorgekonzept, Kommunalpolitiker, Plurv, Volkswirtschaftlicher Schaden, Unternehmensziel, Wahrheitseffekt


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