Hier spricht der Lobbyist (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 07.02.2016, 16:51 (vor 1406 Tagen) @ KlaKla

Selbst in der Ärzteschaft dominiert bezüglich biologischer Wirkungen von EMF-Exposition persönliche Meinung vor objektiv nachvollziehbarem Wissen.

Stimmt, das haben Leitgeb et al. und andere schon vor zehn Jahren erforscht.

Unbestritten ist: Eine Exposition, der man unfreiwillig, dauerhaft und hilflos ausgeliefert ist, ist ein Stressor, der krank machen kann.

Eine Exposition? Ja was denn für eine? Lärm, Nachbarn, Neonreklame, Radon, EMF ...? Falls er EMF meint, halte ich diese Aussage nur dann für richtig, wenn die Betroffenen von der Exposition wissen, also z.B. Antennen sehen oder Werte messen. Ohne dieses Wissen keine Effekte.

Dass die Elektromagnetischen Felder biologische Effekte hervorrufen, deren Relevanz für Krankheiten erst erforscht werden sollte, heizt die Diskussion an.

Reichen denn rund 20'000 Studien noch immer nicht, möchte man einwenden. Und wo bitte, wenn nicht in den Foren von Laien finden denn noch angeheizte Diskussionen statt? Es wird doch von Mobilfunkgegnern viel lieber über Personen und Fallgeschichten diskutiert, denn über Forschung.

Aber selbst wenn man sich auf die Meinung beschränkt, dass Beschwerden nur „eingebildet“ sein können, – sie kommen von realen Patienten und verursachen reale Kosten für das Gesundheitssystem.

Stimmt, doch wer trägt dafür die Verantwortung? Auch Professoren, die "Elektrosensible" in dem Irrglauben bestätigen, Elektrochondrie sei eine ernste physische Krankheit und keine Phobie, gehören für mich zu den Irreführern.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Homöopathie, Irreführung, Lobbyismus, Mediziner, Alternativmedizin


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