Adlkofer, 2009 - im IZgMF-Forum (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 10.04.2011, 23:39 (vor 4787 Tagen) @ H. Lamarr

Wir fragten am 27.06.2009 Prof. Adlkofer:

Können Sie bestätigen, dass Prof. Schär eine erfolgreiche Replikation des HF-Teils von Reflex nicht gelungen ist und möchten Sie dieses Resultat ggf. kommentieren?

Er antwortete kurz darauf:

Prof Schär hat bis jetzt lediglich zwei Fibroblasten-Zelllinien nach Exposition gegenüber HF-EMF (GSM) untersucht. In der ersten Fibroblastenkultur fand er nach einer 16-stündigen Exposition bei einem SAR-Wert von 1 W/kg keinen signifikanten, aber einen trendmäßigen Anstieg der DNA-Strangbruchrate. In der zweiten Fibroblastenkultur beobachtete er unter denselben Expositionsbedingungen einen signifikanten Anstieg der DNA-Strangbruchrate, gleichgültig ob die Messung wie in Wien durch Auszählen der Strangbrüche unter dem Mikroskop oder durch eine vollautomatische Auswertung ohne jegliche persönliche Einflussnahme erfolgte. Wer bei dieser Sachlage behauptet, dass Prof. Schär die Wiener Forschungsergebnisse nicht bestätigt hat, hat keinen Grund mehr, sich als Wissenschaftler selbst noch ernst zu nehmen.

Quelle: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=32338

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– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Schär, Adlkofer, Verum


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