Fehlerkorrekturen, die nicht erkannt werden (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 21.12.2007, 16:54 (vor 4664 Tagen) @ RDW

"Kleiner Fehler"?
Nein, diese Einheitenverwechslung ist ein grundlegender Fehler, der bei einer Korrektur sämtliche anderen Scheingraber'schen Überlegungen zu diesem Forschungsbericht hinfällig macht.

Aus meiner Sicht ist hier etwas passiert, was für die gesamte Mobilfunkdebatte seit Jahren typisch ist:

1) Ein Kritiker (Scheingraber) macht einen Fehler.
2) Ein Kritiker-Kritiker (RDW) erkennt den Fehler und bemängelt diesen.
3) Andere Kritiker lesen die Fehlerbmängelung und missverstehen diese.
4) Die Fehlerbmängelung hat auf Seiten der Kritiker nahezu keine Wirkung.

1) bis 4) führt dazu, dass trotz viel Engagement auf beiden Seiten ein nur mäßiger Erkenntnisgewinn bei den Kritiker übrig bleibt, die, weil Laien, mit der Fehlerbemängelung der Profis nicht klar kommen.

Im konkreten Fall haben Sie moniert, dass Scheingraber bei seiner Kritik nicht von nA/m² ausgegangen ist, wie es richtig gewesen wäre, sondern von nA. Fee aber hat Ihre Kritik offenkundig so missverstanden, dass Scheingraber nicht grundsätzlich neben die Spur geraten ist, sondern nur einen Flüchtigkeitsfehler beging, indem er an einer Stelle lediglich nA geschrieben hat statt nA/m². Womit ich sagen will: Ihre Kritik RDW war in diesem Fall nicht zielgruppengerecht formuliert, Sie bemängeln ein Detail und überlassen die Interpretation, was dieses Detail für Folgewirkungen hat, dem Leser. Unter Ihresgleichen mag dies die Kommunikation effizient gestalten, beim Dialog Profi-Laie fällt der Laie aber in ein Loch, aus dem ihn dann keiner raushilft. Deshalb meine Bitte: Folgen eines systematischen Fehlers nicht nur schwach andeuten, sondern klar herausarbeiten. Ja, ist mühsam, ich weiß, aber wenn Sie Wirkung erzielen möchten geht's nicht anders. Ich schreib' das aus Eigeninteresse, denn auch mir ist nicht so recht klar geworden, was Dr. Scheingraber da oben denn nun genau vermurkst hat, indem er Stromstärke und Stromdichte durcheinanderwürfelt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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