Pulsierende EMF: Neue Ärztestudie
weist signifikante Effekte aufs Blutbild nach

Die Ärztestudie aus Naila ist noch nicht einmal ansatzweise verdaut, da ist bereits die nächste Ärztestudie im Anrollen: Dr. med. Peter Germann, Allgemeinmediziner in Worms, verbreitete über den Newsletter von Volker Hartenstein ein Zwischenergebnis seiner Studie Einfluß der Mobilfunkbelastung auf die Retikulocytenreifung (PDF, 52 KByte). Dr. Germann untersucht, wie sich das Blutbild von Personen unter Dauereinwirkung von Mobilfunkfeldern (Basisstationen) verändert. Dazu wurde (an unterschiedlichen Stellen im Bundesgebiet) 1018 Personen vor der Inbetriebnahme eines nahe gelegenen Senders Blut abgenommen. Etwa sechs bis zwölf Monate nach der Inbetriebnahme wurde bei derzeit 498 der Versuchspersonen abermals Blut abgenommen und mit der ersten Probe verglichen. Die Ergebnisse der Retikulocytenuntersuchungen zeigen, dass es signifikante Effekte am Menschen durch pulsierende EMF gibt, wie sie auch in der wissenschaftlichen Literatur in vitro und in vivo gefunden werden konnten (etwa biologische Effekte an Lymphocyten, an Granulocyten, am Knochenwachstum und im Knochenmark). In Verbindung mit den neuen Untersuchungen aus Naila sind dies, so Germann, insgesamt wieder schwerwiegende Argumente gegen die sorglose Verbreitung der Mobilfunktechnik. Der 47-jährige selbst sieht seine Studie als Orientierungshilfe für weitere, vor allem aufwendigere Studien (28.7.04-ll).

Retikulocyten kein anerkannter Indikator für Funkfeldeinwirkung

Im August 2006 veröffentlichte die RKI-Kommission "Methoden und Qualitätssicherung in der Umweltmedizin" im Bundesgesundheitsblatt eine kritische Stellungnahme mit dem Titel Parameter des roten Blutbildes bei Exposition durch Mobilfunkanlagen (PDF, 450 KByte). Fazit der Kommission: “Insgesamt ist die Bestimmung von Retikulozyten und/oder Geldrollenbildung als biologischer Marker für eine Mobilfunkbelastung allein schon wegen der hohen intra- und interindividuellen Variabilität nicht geeignet.”

Aufgabe der Kommission ist es, das Robert Koch-Institut durch sachverständige Beratung und durch eigenständige Empfehlungen auf dem Gebiet der Methoden und Qualitätssicherung in der Umweltmedizin zu unterstützen. Die Kommission bewertet unter Einbeziehung von externen Sachverständigen wissenschaftliche Methoden zum Erkenntnisgewinn hinsichtlich des Einflusses von Umweltfaktoren auf den Menschen mit potentieller Bedeutung für die Präventivmedizin (28.10.06).

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